Deutscher Schleuser am Inntaldreieck gestoppt

Rosenheim - Erschreckende Bilanz: Bereits jetzt gibt es schon mehr unerlaubte Einreisen als im ganzen letzen Jahr.

Die Bundespolizei hat am Montag, 7. Oktober, einen mutmaßlichen Schleuser am Inntaldreieck gestoppt. Der 50-jährige Deutsche wird beschuldigt, vier syrische Staatsangehörige von Italien aus illegal nach Deutschland gebracht zu haben.

Während die vier Syrer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Münchner Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet wurden, musste der deutsche Fahrzeugführer vorerst in Traunstein ins Gefängnis. Das Amtsgericht in Rosenheim ordnete an, den gebürtigen Libanesen in Untersuchungshaft zu nehmen. Die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern dauern an.

Eine Schleusung von vielen: Laut Bundespolizeiinspektion Rosenheim würden jeden Monat etwa 40 Schleusungs- und Beihilfefälle festgestellt. Die Zahlen der unerlaubt Eingereisten sollen in diesem Jahr besonders angestiegen sein. Allein im September seien rund 510 Personen unerlaubt, also ohne die erforderlichen Papiere, eingereist. Bereits Ende August sollen schon mehr Ausländer illegal über die deutsch-österreichische Grenze gekommen sein als im ganzen letzten Jahr, als es 2.100 waren. Zu den Hauptherkunftsländern zählten neben Syrien und Afghanistan auch Eritrea, Somalia und Nigeria, so die Rosenheimer Bundespolizei.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

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