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Gegen den eigenen Willen zum Militär gezwungen

Rosenheim - Endstation Bahnhof: Für neun Eritreer endete dort die Reise aus ihrer Heimat, wo sie gegen ihren Willen zum Militärdienst gezwungen worden waren.

Die Bundespolizei hat am Donnerstagabend in Rosenheim, 9. April, neun Eritreer in Gewahrsam genommen. Die afrikanische Reisegruppe war im EuroCity von Verona in Richtung München unterwegs. Rosenheimer Bundespolizisten stellten bei der Kontrolle der Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren fest, dass sich keiner von ihnen ausweisen konnte. Eigenen Angaben zufolge waren sie von Afrika mit einem Schiff nach Italien geflohen und von dort aus mit dem Zug weitergereist.

Am Bahnhof in Rosenheim fand die Zugfahrt schließlich ein Ende. Laut Bundespolizei ist nicht auszuschließen, dass kriminelle Schleuser die Reise gegen Bezahlung organisiert hatten. Die eritreischen Staatsangehörigen erklärten, dass sie in ihrer Heimat gegen ihren Willen zum Militärdienst gezwungen worden wären und deshalb in Deutschland um Schutz nachsuchten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle neun an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet.

Für die Rosenheimer Bundespolizei sind Feststellungen unerlaubt Eingereister, die gleich gruppenweise in die Bundesrepublik kommen, keine Seltenheit. Allein im ersten Quartal dieses Jahres haben die Fahnder im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets rund 3.000 Personen festgestellt, die illegal, das heißt ohne Pässe beziehungsweise ohne Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen, ins Land gekommen sind. Es handelt sich überwiegend um Eritreer, Nigerianer, Syrer, Afghanen und Kosovaren.

Pressemeldung Bundespolizei

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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