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Immer wieder illegal eingereist

Reischenhart - Ein Albaner hat zum wiederholten Male versucht, illegal nach Deutschland einzureisen. Nun darf er hier bleiben, allerdings nur in einem Gefängnis:

Die Bundespolizei hat dafür gesorgt, dass ein Albaner hinter Gitter gekommen ist. Der Mann war schon fünfmal aus Deutschland abgeschoben worden. Immer wieder reiste er auf der Suche nach Arbeit illegal ein. Da er das gegen ihn verhängte Einreiseverbot erneut missachtet hatte, musste er am Donnerstag vom Rosenheimer Amtsgericht ein Strafurteil entgegen nehmen. Die Fahnder der Bundespolizei unterzogen den albanischen Staatsangehörigen Anfang der Woche auf der Inntalautobahn nahe Reischenhart einer Personenkontrolle.

Er hatte sich unter die Fahrgäste eines internationalen Linienbusses gemischt. Über Papiere für den Aufenthalt in Deutschland verfügte er nicht. Nach eigenen Angaben wollte er hier arbeiten und Geld verdienen. Mithilfe des Fahndungscomputers fanden die Bundespolizisten heraus, dass er bereits fünfmal abgeschoben worden war. Nach Ablehnung seines Asylantrages hatte die Ausländerbehörde in Hamburg gegen ihn ein Einreise- und Aufenthaltsverbot verhängt. Dieses schien ihn offenbar nicht zu interessieren. Mehrfach versuchte er, illegal in Deutschland Fuß zu fassen, teilweise unter falschem Namen.

Erst Ende November wurde er auf der A93 bei Flintsbach gefasst. Nach seiner erneuten Festnahme am frühen Montagmorgen ordnete das Rosenheimer Amtsgericht zunächst die Haft an, um seine Anwesenheit beim Strafverfahren sicherzustellen. Nur drei Tage später wurde er zu einer viermonatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt. Es bleibt abzuwarten, ob ihm der Aufenthalt in einer Haftanstalt eine Lehre sein wird.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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