Nach Auslandsaufenthalt: Ein halbes Jahr Gefängnis

Bundespolizei verhaftet mehrfach gesuchten Deutschen in Rosenheim

Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Mittwoch, dem 14. März in Rosenheim einen gesuchten Deutschen verhaftet. Er wurde noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Dort wird er voraussichtlich ein halbes Jahr lang bleiben müssen. Anschließend kommen weitere Strafverfahren auf ihn zu.

Nach einem sechsmonatigen Kroatienaufenthalt kehrte der 32-Jährige nach Deutschland zurück. Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge war er von den kroatischen Behörden des Landes verwiesen worden. Für seine Heimfahrt benutzte er einen international verkehrenden Reisezug. Bei der Kontrolle am Bahnhof in Rosenheim stellten die Bundespolizisten nicht nur fest, dass der deutsche Staatsangehörige ohne Fahrkarte unterwegs war, sondern auch von der Staatsanwaltschaft Duisburg mehrfach gesucht wurde. 

Laut Haftbefehl war er in der Vergangenheit wegen Sachbeschädigung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, hatte aber gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen. Daher wurden die verhängten sechs Monate Freiheitsentzug „fällig“. Außerdem beschuldigt die Duisburger Staatsanwaltschaft den Mann, einen Betrug begangen zu haben. Nachdem er sich offenbar ins Ausland abgesetzt hatte, wurde ein weiterer Haftbefehl zur Sicherung des laufenden Strafverfahrens erlassen.

Die Rosenheimer Bundespolizisten nahmen den Gesuchten fest, zeigten ihn aufgrund der fehlenden Fahrkarte an und brachten ihn in die Haftanstalt Bernau. Im Anschluss an den halbjährigen Gefängnisaufenthalt wird er sich wegen des zurückliegenden Betrugsfalls und wohl auch wegen Leistungserschleichung verantworten müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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