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Vier Großaufgriffe binnen fünf Stunden

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Rosenheim - Über mangelnde Arbeit konnte die Bundespolizei am Dienstag nicht klagen. Es gab gleich vier Großaufgriffe von Flüchtlingen. Der Katastrophenbus der Feuerwehr musste ran:

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Dienstag, 26. Mai, erneut mehr als 100 unerlaubt Eingereiste in grenzüberschreitenden Zügen aus Verona festgestellt. Die Masse der Aufgegriffenen stammt aus Eritrea. Die vier Großaufgriffe in nur fünf Stunden erforderten die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und des Malteser Hilfsdienstes. 

Bereits am Nachmittag stießen Fahnder der Bundespolizei im Eurocity von Verona nach München auf 20 ausweislose Personen. In den Abendstunden mussten dann 12 beziehungsweise18 ausländische Staatsbürger ohne die erforderlichen Papiere in Rosenheim ihre Reise beenden. Zuletzt stellten die Bundespolizisten sogar 53 unerlaubt Eingereiste in einem grenzüberschreitenden Zug aus Italien fest. Unter den insgesamt 103 Aufgegriffenen befanden sich 54 eritreische Staatsangehörige. Die anderen stammen aus dem Irak, Syrien, Somalia und Marokko sowie anderen afrikanischen Staaten. 

Um alle Personen möglichst zeitnah zur Dienststelle zu bringen, wurde die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Katastrophenbus zum Transport eingesetzt. Der Malteser Hilfsdienst stellte Essen und Ruhemöglichkeiten bereit. Der Großteil der unerlaubt Eingereisten wurde an die Münchner Flüchtlingsstelle weitergeleitet. Alleinreisende Minderjährige konnten der Obhut der zuständigen Jugendämter übergeben werden. Wie viele der 103 ausländischen Staatsangehörigen dauerhaft in Deutschland bleiben können wird in den einzelnen Asylverfahren geprüft.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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