Bundespolizei fasst gesuchte Straftäter

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Rosenheim - Die Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn eine Ungarin und einen Deutschen festgenommen. Beide versuchten Tricks, um der Haft zu entgehen.

Falsche Identität entlarvt

Rosenheimer Fahnder überprüften den 39-Jährigen in einem Kleinbus auf der A93 nahe Oberaudorf. Die Bundespolizisten erkannten, dass es sich bei seinem rumänischen Ausweis um eine „glatte Fälschung“ handelte. Mit Hilfe der Fingerabdrücke fanden die Beamten heraus, dass der Hesse von der Staatsanwaltschaft Gießen wegen Betrugs gesucht wurde. Laut Haftbefehl hat er eine 223-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Das Amtsgericht Rosenheim ordnete wegen des gefälschten Ausweises außerdem die Untersuchungshaft an. Inzwischen befindet sich der mutmaßliche Urkundenfälscher und Betrüger in einer Münchner Haftanstalt.

Hohe Geldstrafe wegen Unterschlagung

Einer ungarischen Staatsangehörigen blieb der Gefängnisaufenthalt erspart, allerdings musste sie hierfür eine hohe Geldstrafe begleichen. Die 22-Jährige wurde auf einem Autobahnparkplatz nahe Oberaudorf verhaftet. Gegenüber den Bundespolizisten stritt die Frau vehement ab, mit dem Gesetz in Konflikt geraten zu sein. Der Fahndungscomputer und der Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stuttgart aber „sprachen eine andere Sprache“. Die junge Frau war wegen Unterschlagung zu einer Strafe in Höhe von 2.800 Euro verurteilt worden. Unter Inanspruchnahme eines Geldautomaten gelang es ihr, den geforderten Betrag aufzubringen. Nachdem sie ihr Konto zu Gunsten der Justizkasse erleichtert hatte, gestattete ihr die Bundespolizei die Weiterreise.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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