Von E-Bike-Dieben und Fahrradstürzen...

Rosenheim - Mit zwei "vollgetankten" Radfahrern hatte es die Rosenheimer Polizei in der vergangenen Nacht zu tun. In beiden Fällen dürfte der Führerschein wohl weg sein!

E-Bike Diebstahl zügig aufgeklärt

Am Dienstag, 1. Juli, gegen 22.45 Uhr, ging bei der Polizei Rosenheim die Mitteilung ein, dass soeben ein sogenanntes „E-Bike“ gestohlen wurde. Dies gehörte einem neu eröffneten Lieferdienst in Rosenheim. Der Mitarbeiter des Lieferdienstes hatte sein Pedelec am Ludwigsplatz abgestellt, um seine „heiße“ Ware abzuliefern. Kurz darauf stellte er fest, dass sein Gefährt entwendet worden war. Umgehend wurde mit mehreren Streifenbesatzungen im Stadtgebiet Rosenheim nach dem Dieb gefahndet.

Bereits eine halbe Stunde nach der Mitteilung konnte das Gefährt, besetzt mit einem 23-jährigen Rosenheimer, in der Rathausstraße aufgefunden werden. Der junge Dieb gestand die Tat und gab hierbei noch an, dass er ebenfalls mit dem „E-Bike“ gestürzt war und hierbei der Tacho beschädigt wurde.

Während der Tathandlung sowie bei seiner anschließenden Flucht mit dem Gefährt stand der junge Mann unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab knappe 1,5 Promille.

Deshalb wurde bei dem 23-Jährigen eine Blutentnahme zur Feststellung des Blutalkoholwertes durchgeführt. Ebenso wurde sein Führerschein sichergestellt, da er unter Alkoholeinfluss ein führerscheinpflichtiges Kraftfahrzeug geführt hatte.

Den jungen Rosenheimer erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahl eines Kraftrades sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Das entwendete Pedelec konnte noch am selben Abend wieder an das Franchise-Unternehmen herausgegeben werden.

Radfahrer stürzt - Grund ist der Alkohol

Am 1. Juni, kurz vor Mitternacht, kam den Beamten der Polizei Rosenheim ein Fahrradfahrer sehr verdächtig vor. Ein 37-jähriger Münchener fuhr mit seinem Fahrrad auf der Kufsteiner Straße in leichten Schlangenlinien am Dienstfahrzeug vorbei.

An der Kreuzung Kufsteiner Straße/Gießereistraße beobachteten die Beamten weiterhin, dass der Radfahrer die dortige Ampel bei Rotlicht überquerte, weshalb er angehalten wurde.

Die Beamten konnten bei dem Münchener mehrere Verletzungen an den Händen sowie im Gesicht feststellen. Auf Nachfrage, woher diese stammen, gab der Fahrradfahrer an, dass er erst vor kurzer Zeit mit seinem Fahrrad gestürzt sei. Der Rettungsdienst wurde zur Behandlung der Verletzungen hinzugezogen.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest brachte den Grund des Sturzes schnell zum Vorschein. Der 37-Jährige hatte deutlich über ein Promille. Aufgrund der Alkoholisierung sowie der Fahrauffälligkeit und des Sturzes musste davon ausgegangen werden, dass er den „Drahtesel“ nicht mehr führen konnte. Diese kann bereits bei 0,3 Promille und einer entsprechenden Fahrweise auftreten.

In diesem Fall erfüllten die Umstände den Tatbestand der Trunkenheit im Verkehr, weshalb bei dem Radfahrer eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Den 37-jährigen Münchener erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Pressemitteilungen Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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