Viel Arbeit für Rosenheimer Polizei

"Fahrertausch" und Flucht vor Polizei bringt eine Menge Ärger

Rosenheim - In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte die Rosenheimer Polizei wieder alle Hände voll zu tun, da sich einige Verkehrsteilnehmer nicht an die gesetzlichen Vorschriften hielten. 

Im Ortsteil Happing wurde ein junger Autofahrer gegen 22.30 Uhr einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei konnten die Beamten drogentypische Anzeichen wie z.B. pulsierende Pupillen feststellen. Ein durchgeführter Urintest ließ auf einen kürzlichen Konsum von Cannabis und Kokain schließen, weshalb eine Blutentnahme bei dem jungen Mann durchgeführt wurde. Dieser muss nun mit einer Anzeige, einem Fahrverbot und mit Punkten in Flensburg rechnen. 

In Stephanskirchen wurde ein 19-Jähriger mit einem vollbesetzten Auto angehalten, nachdem er zuerst nicht stoppen wollte. Der Grund dafür stellte sich bei einem ersten Gespräch schnell heraus. Der eigentliche Fahrzeugführer saß auf dem Beifahrersitz und hatte Alkohol konsumiert. Der Fahrer selbst wollte seinen Freund vor einer möglichen Strafe bewahren, aber konnte keinen Führerschein vorweisen und gab zu, dass er noch nie im Besitz eines solchen gewesen war. Den Fahrzeuglenker erwartet eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Seinen Freund konnte er allerdings nicht vor einer Strafe bewahren, denn ihn erwartet eine Anzeige aufgrund des Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. 

Im Innenstadtbereich von Rosenheim wurde gegen 1 Uhr ein bosnischer Staatsangehöriger schlangenlinienfahrend beobachtet und ebenfalls aufgehalten werden. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme konnte durch die Streife erheblicher Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden, weshalb ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Das Ergebnis war, wie zu erwarten, viel zu hoch. Über 1,50 Promille zeigte der Alkomat. Eine Blutentnahme auf der Polizeiinspektion Rosenheim war die Folge. Da der Beschuldigte der Trunkenheit im Verkehr über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft über das weitere Vorgehen gehalten. Schließlich wurde eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich einbehalten und der Bosnier durfte seine Reise fortsetzen.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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