Fischwilderer setzte Wasser unter Strom

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Rosenheim - Mit "professioneller" Ausrüstung war ein Fischwilderer in der Nacht unterwegs. Der Züchter hatte allerdings aufgepasste und machte den Dieb gleich dingfest:

Der Inhaber einer Fischereizucht in Rosenheim entdeckte bei einem nächtlichen Rundgang um seine Fischweiher eine verdächtige Person. Bei dieser handelte es sich um einen 71-jährigen Mann aus Bad Aibling. Er hatte einen Kescher und außerdem ein größeres technisches Gerät bei sich, von dem er behauptete damit Ratten zu fangen.

Der fachkundige Fischer erkannte das Gerät allerdings als elektrische Angel, für deren Benutzung umfangreiche Erlaubnisse vorzuweisen sind. Diese konnte der Bad Aiblinger nicht vorzeigen und so wurde er bis zum Eintreffen einer Streife der Polizei Rosenheim festgehalten. Mit der elektrischen Angel kann eine bestimmte Fläche in einem Gewässer unter Strom gesetzt werden, so dass die sich darin befindlichen Tiere bewegungsunfähig betäubt werden und dann einfach mit einem Kescher herausgeholt werden können.

Es stellte sich heraus, dass der Mann insgesamt vier Hechte, fünf Forellen und einen Karpfen unerlaubt aus den Teichen des Züchters entnommen hat. Im Anschluss hat er diese auch nicht fachgerecht getötet, sondern an Land qualvoll ersticken lassen. Den Aiblinger erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fischwilderei und Tierquälerei.

Pressemeldung Polizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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