Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Arbeitsreicher Mittwoch für die Polizei

Ein verletzter Fuchs, ein vermeintlicher Tank-Preller und ein gezeigter Mittelfinger

Rosenheim - Am Mittwoch konnte sich die Rosenheimer Polizei wirklich nicht über zu wenig Arbeit beschweren:

Über mangelnde Arbeit konnte sich die Rosenheimer Polizei bis zum Nachmittag nicht beklagen. Gegen 6 Uhr morgens wurde ein verletzter Fuchs im Bereich Stocka mitgeteilt. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt, er sich dann auch um das verletzte Tier weiter kümmerte. 

Falschparker "honoriert"

Gegen 7 Uhr wurden mehrere Verkehrsteilnehmer im Bereich der Flandernstraße von einem Falschparker auf dem Weg in ihre Arbeit behindert. Der Opel war direkt vor mehreren Garagen abgestellt, ein Ein-/Ausfahren war nicht möglich. Der Halter konnte erreicht werden und er fuhr seinen Opel zu Seite. Das „Parken“ wurde mit einer Verwarnung honoriert. 

Kurz nach 8 Uhr standen dann in Stephanskirchen im Bereich der Mitterfeldstraße sowie Schneekoppenweg mehrere Lastwagen verkehrsbehindernd, auch hier konnten die Anwohner nicht aus den Garagen ausfahren. Die Polizeistreife konnte die Fahrer, allesamt aus Frankreich, vor Ort ermitteln, auch sie wurden verwarnt. 

Zeuge verfolgt Radfahrer

In Zusammenarbeit mit der Bundespolizei wurde gegen 9.15 Uhr ein Radfahrer in der Eichfeldstraße in Rosenheim angehalten. Ein Zeuge verfolgte einen 75-jährigen Rosenheimer, der trotz Rotlicht und geschlossener Schranke und eines sich nähernden Zuges den Bahnkörper überfuhr. Der Mann meinte, die Schranke sei immer so lange geschlossen und er möchte nicht lange warten. Die Bundespolizei leitet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Es kam zum Glück zu keiner konkreten Gefährdung.

Kellerabteil aufgebrochen

Geschädigte aus Happing teilten gegen 10.00 Uhr mit, dass das Kellerabteil aufgebrochen wurde. Am dort gelagerten E-Bike wurden Teile der Bremsanlage vom unbekannten Täter abgeschraubt. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Gesuchten Mann verhaftet

Eine Beamtin des Operativen Ergänzungsdienstes (OED Rosenheim) verständigte die Polizei am Mittwoch, dass sie in Kürze einen Termin als Zeugin vor Gericht habe, der Angeklagte ist aktuell zur Festnahme ausgeschrieben. Wider Erwarten erschien der Gesuchte tatsächlich zur Gerichtsverhandlung. Er wurde in Absprache mit dem vorsitzenden Richter nach Ende der Verhandlung wegen des bestehenden Haftbefehls in die JVA Bernau verbracht.

Ein Fehlalarm und fehlende Versicherungspapiere

Die Feuerwehr Rosenheim rückte zu einem Brandalarm in der Fachhochschule in Rosenheim aus. Zum Glück konnte schnell Entwarnung gegeben werden, es war ein Fehlalarm. Eine ebenfalls Ort gerufene Polizeistreife wurde aus dem Einsatz daraufhin ebenfalls entlassen, doch nur Minuten später erhielten sie einen weiteren Einsatz, Einsatzgrund ein Kleinunfall im Aicher-Gelände. So klein war der Unfall dann doch nicht, denn im Rahmen der Aufnahme wurde festgestellt, dass von einem der Beteiligten seit längerer Zeit die Versicherungsprämien nicht mehr bezahlt wurden und das Kennzeichen deshalb zur Zwangsentstempelung ausgeschrieben war. Den 27-jährigen Autofahrer erwartet nun ein Strafverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz. 

Verwarnt wurde gegen 11.30 Uhr ein Falschparker vor der Schule in Stephanskirchen. Das Auto parkte vor der Schule in der Schömeringer Straße in der Bushaltestelle. Auch dieser Halter wurde zum Entfernen seines Pkw aufgefordert.

Radfahrerin verletzt sich bei Sturz

Gegen 12.00 Uhr wollte eine 72-jährige Radfahrerin aus Rosenheim im Bereich der Sternstraße in eine Hofeinfahrt einbiegen. Die Radlerin stürzte aber alleinbeteiligt und wurde mit einer Kopfverletzungen zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim verbracht

Ein sogenannter Spiegelstreifer ereignete sich gegen 12.30 Uhr in der Lauterbacher Straße in Stephanskirchen. Ein Autofahrer kam zu sehr zur Fahrbahnmitte hin und fuhr hierbei den Spiegel eines ihm entgegenkommenden Rosenheimer ab. Der Rosenheimer erstattete daraufhin eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort. Der Geschädigte konnte sich noch das Kennzeichen des Flüchtigen notieren. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Tankrechnung geprellt?

Die Tankrechnung geprellt hat ein Autofahrer, so war die Mitteilung einer Tankstelle gegen 14.00 Uhr. Der Fahrer hätte für 40 Euro getankt und sei einfach weggefahren. Sofort wurde die Fahndung nach dem „Flüchtigen“ aufgenommen. Doch kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden. Der Fahrer war nur kurz zur Seite gefahren und nicht sofort in den Kassenbereich gegangen. Selbstverständlich wurde dann die Tankrechnung auch sofort beglichen. Die „Fahndung“ konnte deshalb auch schnell eingestellt werden. 

Mittelfinger gezeigt

Beleidigt wurde ein Anwohner im Tiroler Weg durch zeigen des Mittelfingers. Der 47- jährige Rosenheimer hatte nach seinen Angaben einen Konflikt mit einem Autofahrer. Anscheinend ging es um das verbotswidrige Parken vor Ort. Der Streit schaukelte sich hoch und der Fahrer stieg in sein Auto ein, zeigte dann die erwähnte abfällige Beleidigung. 

Der Geschädigte konnte sich das Kennzeichen notieren und die Polizei hat auch hier die Ermittlungen aufgenommen. Aber auch am Erlensee kamen sich zwei Verkehrsteilnehmer in die Haare. Beide wollten einen Parkplatz nutzen, was für zwei Autos einfach zu viel ist. Nach einem Wortgefecht stieg ein 51-jähriger Mann aus Schechen aus, stellte sich vor die Parklücke, breitete die Arme aus, um seinem Kontrahenten die Einfahrt dadurch zu verwehren. 

Daraufhin fuhr der Autofahrer auf den Schechener langsam zu, um seinen Willen zum Einfahren zu untermauern und berührte ihn auch leicht mit der Stoßstange an den Beinen. Noch vor Eintreffen der Polizei war der Autofahrer verschwunden. Der Schechener notierte sich das Kennzeichen aus dem niederbayerischen Bereich. Auch hier hat die Polizei die Ermittlungen wegen Nötigung aufgenommen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Kommentare