"Range Rover" hatte Heimweh

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Rosenheim - Vor einem Jahr wurde einem Geschäftsmann sein Range Rover in Budapest gestohlen. Nun ist der Geländewagen wieder aufgetaucht, allerdings gibt es jetzt ein weiteres Opfer:

Vor genau einem Jahr fuhr ein deutscher Geschäftsmann mit seinem 80.000 Euro teuren Range Rover zu einem Meeting nach Budapest/ Ungarn. Als er nach einem Seminaraufenthalt am Morgen wieder die Heimreise antreten wollte, war sein erst wenige Monate alter Nobelwagen verschwunden. Eine professionelle Diebesbande hatte die Fahrzeugsicherung geknackt und das teure Stück gestohlen. Die ungarische Polizei und die Autoversicherung waren sich sicher: „Das Geländefahrzeug dürfte schon auf den Weg in die Ukraine oder Russland sein, da dieser Typ dort sehr gefragt sind.“

Die Wahrheit stellte sich nun anders heraus, als die bayerischen Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim am Dienstagnachmittag einen hochwertigen Range Rover mit ungarischem Kennzeichen auf der Autobahn A8 am Irschenberg anhielten und eingehend kontrollierten. Die Fahndungsspezialisten ließen sich durch die eingeschlagene – und totalgefälschte - Fahrzeugidentifizierungsnummer nicht irritieren, sondern klärten schnell, dass es sich tatsächlich um das vor einem Jahr in Ungarn abhanden gekommene Fahrzeug handelte.

Trotz hochqualifizierter Fälscherarbeit der organisierten Auto-Verschieber blieb das Diebesgut im Netz der bayerischen Schleierfahnder hängen. Während einerseits der gestohlene Range Rover nun wieder nach Deutschland „heimgekehrt“ ist, gibt es ein weiteres Opfer. Die aktuellen Fahrzeugbesitzer hatten den Geländewagen gutgläubig vor einigen Monaten erworben.

Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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