Südlich des Rosenheimer Bahnhofs

Lebensgefährliche Flucht endete mit Sprung in Kanal

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Rosenheim - Lebensgefährliche Szenen spielten sich jetzt südlich des Bahnhofs ab. Zwei Eritreer versuchten nach deren Festnahme zu fliehen, einer davon sprang in den Mangfallkanal.

Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagnachmittag die Fahrgäste eines grenzüberschreitenden Zuges aus Verona. Etwa 30 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere mussten den Eurocity am Rosenheimer Bahnhof verlassen.

Während der Vorbereitungen für den Transport zur Dienststelle lösten sich zwei Eritreer aus der Gruppe und flüchteten in Richtung Innenstadt.

Lebensgefährliche Szenen spielten sich südlich des Rosenheimer Bahnhofs ab.

Einer von ihnen konnte nach kurzer Verfolgung durch die Beamten gestellt werden. Sein Landsmann hingegen sprang in den Mangfallkanal, der an dieser Stelle in eine Schleuse übergeht und durch ein Firmengebäude geleitet wird.

Der Eritreer konnte von Bundespolizisten schließlich völlig entkräftet und durchnässt im Schacht einer Turbine auf dem Firmengelände gerettet werden. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde auch er festgenommen.

Der Großteil der insgesamt 86 Aufgegriffenen stammt aus Eritrea und Äthiopien. Weiterhin befanden sich Syrer und Angehörige anderer afrikanischer Staaten unter den Festgestellten.

Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten vorübergehend in der Turnhalle der Bundespolizei untergebracht. Die meisten von ihnen konnten schließlich der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet werden.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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