Der JVA doch nicht entkommen

Rosenheim - Ein Mann, der eigentlich im Gefängnis sein sollte, ist in Rosenheim gefasst worden. Eine Frau hatte ihn auf der Straße erkannt.

Eine Rechtspflegerin des Amtsgerichtes Rosenheim machte in der Stadt Mittagspause, als sie einen 20-jährigen Rosenheimer erkannte, gegen den ein Haftbefehl bestand. Sie konnte sich an die Person so genau erinnern, da er einen Tag vor dem Haftantrittstermin zu ihr kam und angab, kein Geld zu haben, um mit dem Zug zur Justizvollzugsanstalt zu fahren. Ihm wurde vom Amtsgericht ein Bahngutschein ausgestellt. Der 20-Jährige dachte jedoch nicht daran, die Haftstrafe von drei Jahren und zehn Monaten anzutreten.

Die Rechtspflegerin rief sofort die Polizei und folgte dem Mann, der sich zum Einkaufen in einen Supermarkt begab. Im Supermarkt wurde er von der Frau angesprochen, woraufhin er die Flucht ergriff.

Eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim kam in der Zwischenzeit am Salzstadel an. Da den Beamten beim Abstellen des Dienstfahrzeugs eine Person auffiel, welche quer über den Platz am Salzstadel lief und von einer Dame verfolgt wurde, nahmen sie ebenfalls zu Fuß die Verfolgung auf und konnten den Mann in der Steinbökstraße stellen. Er ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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