Afrikaner widersetzten sich Polizeianweisung

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Rosenheim – Vergeblich haben sich mehrere unerlaubt eingereiste Personen am Donnerstag am Rosenheimer Bahnhof dagegen gewehrt, einen Fernreisezug zu verlassen.

Bundespolizisten mussten die sieben Afrikaner zum Teil unter Zwang in Gewahrsam nehmen. Fahnder der Bundespolizei kontrollierten im Eurocity aus Verona eine afrikanische Reisegruppe. Da sich keiner der sieben ausweisen konnte, gingen die Beamten davon aus, dass es sich um illegal Eingereiste handelte. Eigenen Angaben zufolge stammen sie aus Äthiopien, Somalia, Eritrea und dem Sudan.

Beim Halt in Rosenheim widersetzten sie sich vehement der polizeilichen Anordnung, auszusteigen. Drei von ihnen legten sich sogar auf den Boden und hielten sich an Einrichtungsgegenständen des Abteils fest. Sie ließen sich nur noch zwangsweise aus dem Zug bringen. Verletzt wurde bei dieser Aktion niemand. Nachvollziehbare Gründe für den Widerstand konnte keiner benennen.

Offenbar hatten sie sich fest vorgenommen München ohne Reiseunterbrechung zu erreichen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden drei von ihnen an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in der Landeshauptstadt weitergeleitet. Die anderen vier sind noch minderjährig und konnten daher der Fürsorge des Jugendamtes anvertraut werden.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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