Jungendgefährdend und trotzdem im Angebot

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Rosenheim - Eine Familienvideothek nahm das Jugendschutzgesetz nicht so ernst und bot wiederholt stark jugendgefährdende Medien zum Verleih und Verkauf an.

Am Donnerstagnachmittag, den 4. Oktober, inspizierten Zivilbeamte des Einssatzzuges Traunstein mehrere Videotheken im Bereich Rosenheim und Traunstein. Erfreulicherweise konnten bis auf einen Fall keine Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt werden.

Nur in einer Rosenheimer Familienvideothek waren sechs Medienträger ausgestellt und zum Verkauf und Verleih angeboten worden, obwohl diese bereits wegen starker Jugendgefährdung auf der sogenannten Indexliste enthalten waren. Solche Konsolenspiele und Filme dürften demnach nicht öffentlich angeboten werden.

Gegen den Verantwortlichen der Videothek wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen einer Straftat nach dem Jugendschutzgesetz eingeleitet. Die Medienträger wurden sichergestellt.

Positiv ist zu vermerken, dass in derselben Videothek bei früheren Kontrollen schon einmal über 100 solcher jugendgefährdender Artikel aufgefunden worden waren. Die polizeilichen Kontrollen haben wohl eine gewisse Wirkung hinterlassen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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