Mit gefälschtem Ausweis ausgewiesen

Rosenheim - Ein Kubaner wies sich bei der Polizei mit einem total gefälschten Ausweis aus. Zur "Belohnung" wurde er gleich wieder abgeschoben.

Ein Kubaner hat nach seiner Einreise am Sonntag (15. Dezember) bei der Rosenheimer Bundespolizei 800 Euro zahlen müssen. Als „Gegenleistung“ sorgten die Beamten dafür, dass er das Land gleich wieder zu verlassen hatte. Nahe Irschenberg unterzogen die Fahnder die Insassen eines in Italien zugelassenen Wagens einer Kontrolle. Ein junger Mann wies sich mit einer kubanischen Identitätskarte aus. Die Beamten erkannten rasch, dass mit diesem Ausweis etwas nicht in Ordnung war.

Tatsächlich handelte es sich um eine Fälschung. Der kubanische Staatsangehörige wurde wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und der unerlaubten Einreise vorläufig festgenommen. Für die anstehenden aufenthalts- und strafrechtlichen Verfahren musste der 19-Jährige vorab bereits 800 Euro als Sicherheit bei der Bundespolizei hinterlegen. Am Montag wurde er nach Österreich zurückgeschoben.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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