Litauer schüttet Polizistin Urin ins Gesicht

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Rosenheim - Echt eklig! Ein polizeibekannter Litauer, der von der Polizei wegen Schwarzfahrens auf die Wache mitgenommen wurde, rastete in seiner Zelle total aus:

Ein Zugbegleiter verständigte die Rosenheimer Bundespolizei, weil ein Fahrgast für die Strecke von Salzburg nach München keinen Fahrschein hatte. In Rosenheim nahmen die Beamten den „Schwarzfahrer“ in Empfang. Dieser besaß weder einen Ausweis, noch führte er Bargeld mit. Dafür verfügte er gleich über zwei Kreditkarten. Eigenen Angaben zufolge stammte er aus Frankreich. Allerdings kamen die Bundespolizisten schnell dahinter, dass der Herr kein Wort Französisch verstand. Die Fingerabdrücke brachten Gewissheit: Es handelte sich um einen Litauer, der in der Vergangenheit schon mehrfach wegen Diebstahls auffällig geworden war.

Erste Ermittlungen der Bundespolizei hinsichtlich der Kreditkarten ergaben, dass sie in Frankreich als abhandengekommen gemeldet und inzwischen gesperrt waren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sollte der 28-Jährige eigentlich beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt werden. Doch nachdem sein Lügenwerk durchschaut worden war, tickte der litauische Staatsangehörige noch in der Dienststelle der Bundespolizei völlig aus. An eine geordnete Vorführung war vorerst nicht mehr zu denken.

Einen Pappbecher, den er im Gewahrsamsbereich zum Trinken bekommen hatte, füllte er mit seinem Urin auf. Als eine Beamtin nach dem Rechten schauen wollte, schüttete er ihr den Inhalt unvermittelt ins Gesicht. Anschließend randalierte er in der Zelle, schlug und trat um sich. Der tobende Litauer wurde überwältigt und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die vorübergehende Unterbringung wird jedoch nichts daran ändern, dass er sich voraussichtlich schon bald wegen seiner Taten strafrechtlich verantworten muss.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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