Arbeitsreicher Abend für Rosenheimer Polizei

Streit, Geldbörsen-Klau und ein angefahrenes Kind

Rosenheim - Die Polizei hatte am vergangenen Abend Einiges zu tun. Unter anderem musste ein heftiger Streit gelöst, ein Geldbeutel wiedergefunden und ein verletztes Kind versorgt werden:

Gegen 19.30 Uhr wurde die Polizei zu einem lauten Streit in einer Asylbewerberunterkunft gerufen. Der Streit zwischen zwei Frauen konnte von der Streife schnell geschlichtet werden, es ging um die Nutzung einer Waschmaschine, wer denn nun als erstes die Wäsche waschen darf. 

Zufahrt blockiert

In Schwaig konnten kurz darauf gleich mehreren Anwohner geholfen werden, da die Zufahrt zu den Garagen verparkt war. Die Fahrerin konnte aber recht schnell ausfindig gemacht werden und sie fuhr ihren Pkw unverzüglich weg. 

Geldbeutel geklaut

Einen Geldbörsendiebstahl zeigte eine 23-jährige Frau aus Rosenheim gegen 20 Uhr an. Im Aichergelände wurde ihr aus der Jacke der Geldbeutel in einem Supermarkt entwendet, mit rund 80 Euro Bargeld. Die Polizei versucht nun, anhand von Videoaufzeichnungen des Verbrauchermarktes, den Fall klären zu können. 

Kind angefahren

Kurz nach 20 Uhr wurde in der Rathausstraße ein Kind von einem Autofahrer angefahren. Die 10-jährige ging bei „Grün“ über die Rathausstraße. Der Pkw-Fahrer fuhr ebenfalls bei „Grün“ los, wollte von der Königstraße nach links in die Rathausstraße abbiegen und übersah das querende Mädchen. Zum Glück wurde sie nur leicht im Fußbereich verletzt und zur Versorgung ambulant ins Klinikum verbracht.

"Randalierer" auf der Straße?

Große Aufregung herrschte wenig später in der Sepp-Sebald- Siedlung. Eine Anwohnerin verständigte die Polizei, da vor ihrer Wohnung über zehn Männer stehen und dort Ärger machen. Kurz danach trafen mehrere Polizeistreifen vor Ort ein, doch es konnten keine „Randalierer“ mehr angetroffen werden. Die Mitteilerin wurde danach befragt und sie meinte, sie sei sich jetzt gar nicht mehr sicher, ob es nicht doch Hausbewohner oder vielleicht Besucher waren. 

Autofahrer am Kopf verletzt

Gegen 21.15 Uhr kam es im Ortskern von Prutting zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Einem Autofahrer wurde im dortigen Kreisverkehr die Vorfahrt genommen mit der Folge einer leichten Verletzung im Kopfbereich. Die Unfallfahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß nicht unerheblich beschädigt, der Gesamtschaden wird auf rund 9.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Prutting half bei der Ausleuchtung der Unfallstelle und säuberte die Fahrbahn von auslaufenden Betriebsstoffen. 

Haftbefehl vollstreckt

Gegen 22 Uhr wurde in derWesterndorfer Straße ein Auto angehalten. Der bosnisch- stämmige, 32-jährige Mann mit Wohnsitz in Österreich, war zur Festnahme ausgeschrieben. Der Mann konnte den bestehenden Haftbefehl aber abwenden und wurde daraufhin wieder entlassen. 

Streit mit Mitbewohner

Gegen 22.30 Uhr wurde die Polizei in Aising vom Rettungsdienst um Hilfe gebeten. Ein 22-Jähriger möchte sich nicht behandeln lassen, obwohl dies medizinisch notwendig ist, außerdem hat er einen größeren Streit mit seinem Mitbewohner.

Nachdem seine Mutter von der Polizeistreife erreicht werden konnte mit der Bitte, vor Ort zu kommen, gelang es zusammen mit ihr und dem Rettungsdienst den Mann zu beruhigen und den Streit beizulegen. Eine weitere medizinische Versorgung war nicht mehr notwendig. 

Alkohol am Steuer

Kurz nach Mitternacht wurde ein 36-jähriger Pkw-Fahrer in der Kufsteiner Straße angehalten und kontrolliert. Beim Fahrer wurde Alkoholgeruch wahrgenommen, ein Test ergab über 0,5 Promille. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Ohne Führerschein unterwegs

Gegen 1.30 Uhr wurde in der Brianconstraße ein 26-jähriger Autofahrer aus Ungarn kontrollierte. Er war nicht im Besitz eines Führerscheins und musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro hinterlegen. 

Aber auch sein Beifahrer konnte nicht so einfach gehen, bei dem 35-jährigen Ungarn bestand eine Fahndungnotierung der Staatsanwaltschaft Coburg. Nach Beendigung der Sachbearbeitung wurden beide Ungarn wieder entlassen. 

Lasermessung in der Äußeren-Münchener-Straße

Eine Hauptunfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit. Aus diesem Grund wurde eine Lasermessung im Bereich der Äußeren-Münchener- Straße durchgeführt.Im Rahmen der rund zweistündigen Kontrollaktion hielten sich fast alle Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern.

Ein 34-jähriger Autofahrer aus Kolbermoor wurde mit knapp 80 Stundenkilometern gemessen. Ihn erwartet ein Bußgeld sowie Punkte in Flensburg.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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