Notruf 110 als Lebensretter

70-Jähriger irrte orientierungslos durch Rosenheim

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Rosenheim - Am 22. Dezember gegen 17 Uhr wurden Anwohner der Schlierseestraße auf einen älteren Mann aufmerksam, der offenbar orientierungslos umherirrte: 

Nach kurzer Suche konnte eine sofort alarmierte Streife der Rosenheimer Polizei den 70-jähriger Mann aus dem Landkreis München antreffen.

Der Münchner hatte Bekannte in Rosenheim besucht und war anschließend mehrere Stunden durch Rosenheim gelaufen, da er nicht mehr wusste, wo er sein Auto geparkt hatte und dies verzweifelt suchte. Der Mann war für die kalten Temperaturen viel zu leicht gekleidet, so hatte er nur eine dünne Lederjacke an. Er zitterte bereits am gesamten Körper, war sichtlich ratlos und wirkte hilflos.

Körpertemperatur bereits um etliche Grad gesunken

Der 70-Jährige wurde unverzüglich in das Dienst-Fahrzeug gebracht, um sich aufzuwärmen. Auch der Rettungsdienst wurde verständigt. Dieser stellte fest, dass die Körpertemperatur des Mannes um etliche Grad nach unten gesunken war. Es bestand zwar keine Lebensgefahr, doch wäre der Mann länger im Freien geblieben, wäre seine Gesundheit stark gefährdet gewesen. Der Rettungsdienst brachte den 70-Jährigen ins Klinikum Rosenheim zur weiteren Behandlung.

Auch das Auto wurde von der Polizei dann später aufgefunden und der Standort dem Rentner mitgeteilt, seine Verwandten kümmerten sich dann um den weiteren Ablauf.

Durch das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird die „Notrufoffensive 110“ als Tätigkeitsschwerpunkt 2016 angesehen. Wie wichtig dies ist, verdeutlicht der oben beschriebene Fall, der über einen Anruf der „110“ glimpflich ausging.

Pressemeldung Polizeiinspektion Rosenheim 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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