Über 90 Illegale an einem Wochenende

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Rosenheim - Illegale Einreisen hatten am Wochenende in der Region wieder Hochkonjunktur. Alleine in einem Eurocity schnappte die Polizei 18 illegale Palästinenser.

Die Bundespolizei hat am Sonntag, den 4. Mai, im Fernreisezug aus Italien 18 palästinensische Staatsangehörige in Gewahrsam genommen. Sie hatten keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland. Über das Wochenende verteilt beschäftigten über 90 unerlaubt eingereiste Personen die Fahnder von Landes- und Bundespolizei im südlichen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze. Am Bahnhof in Rosenheim mussten Sonntagnachmittag 18 Palästinenser einen EuroCity aus Verona verlassen. Bundespolizisten hatten die drei Familien, darunter sechs Minderjährige, während der Fahrt kontrolliert. Die Erwachsenen wiesen sich mit syrischen Flüchtlingspässen aus. Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen für die Bundesrepublik hatten sie nicht.

Wie sie, mussten bereits am Samstag und am Freitag jeweils neun unerlaubt Eingereiste mit palästinensischer Abstammung den Beamten in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Alle waren in Zügen unterwegs. Die Bundespolizei geht davon aus, dass die Reisen der größeren Personengruppen von Schleusern im Ausland organisiert worden waren. Am zurückliegenden Wochenende wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim insgesamt 94 Personen ohne Ausweise oder Aufenthaltsberechtigungen angetroffen. Neben Palästina stammten diese unter anderem aus Syrien, Eritrea und Somalia. Die meisten konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München weitergeleitet werden.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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