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Fahnder der Rosenheimer Polizei kontrollieren in Zug

Abgeschobenen Afghanen hält es nicht in Schweden

Rosenheim - Obwohl er bereits vor kurzem abgeschoben wurde, kam ein Afghane gleich nochmal über die Grenze - und wurde von Fahndern der Rosenheimer Polizei erwischt:

Einen jungen Mann ohne jegliche Personaldokumente kontrollierten die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim am Montag im Fernzug EC 85, Fahrtstrecke München - Bologna. Da der dringende Verdacht auf illegalen Aufenthalt in Deutschland bestand, nahmen ihn die Polizisten in Rosenheim aus dem Zug.

Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke bestätigte die Vermutung der Schleierfahnder. Bei dem jungen Mann handelte es sich um einen afghanischen Staatsangehörigen, der im letzten Jahr aus Schweden kommend in Deutschland einen Asylantrag gestellt hatte.

Alle Dokumente zurückgelassen

Erst vor wenigen Tagen schoben ihn die Berliner Behörden nach Schweden zurück, da er dort bereits Schutz gefunden hatte. Im Norden wollte der Afghane jedoch nicht bleiben. Er ließ seine gesamten Dokumente zurück und machte sich mit einer Zugfahrkarte nach Bologna auf den Weg nach Italien, um dort sein Glück zu suchen.

Dass er sich bei der Wiedereinreise nach Deutschland eines Vergehens der unerlaubten Wiedereinreise schuldigt machte, sei ihm nach eigenen Angaben nicht bewusst gewesen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein beschleunigtes Verfahren eingeleitet. Nun sitzt er 70 Tage Haft in der JVA Bernau ab, um anschließend erneut nach Schweden abgeschoben zu werden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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