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Falsche Identität für 2000 Euro

Rosenheim - Auch der falsche Ausweis für 2000 Euro half einem 38-jährigen nicht, sich nach Deutschland einzuschleusen. Die Polizei nahm ihn auf der Inntalautobahn fest.

Die Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn nahe Rosenheim einen Mann verhaftet, der sich offenbar in Deutschland eine falsche Identität aufgebaut hatte. Nach Erkenntnissen der Bundespolizei lebte und arbeitete der 38-Jährige illegal im Land. Die Grenzfahnder bereiteten dem ein Ende und lieferten den Schwindler am Mittwoch, 20. Juni, ins Gefängnis ein.

Bei der Kontrolle der Insassen eines Reisebusses aus Italien weckte einer der Fahrgäste das Interesse der Bundespolizisten. Einen Ausweis konnte er den Beamten nicht aushändigen. Dafür hatte er jedoch eine deutsche Krankenversichertenkarte sowie eine Bankkarte dabei. Den aufmerksamen Fahndern fiel auf, dass die Personalien auf den beiden Karten nicht mit den Angaben zur Person übereinstimmten, die er bei der Kontrolle zunächst angegeben hatte. Damit war seine Busreise auch schon beendet. Er wurde der illegalen Einreise beschuldigt und festgenommen. Erste Ermittlungen brachten ans Licht, dass es sich um einen Ukrainer handelte. Er war bereits Anfang des Jahres mit einem polnischen Visum nach Deutschland gekommen. Eigenen Angaben zufolge besorgte er sich hier für 2.000 Euro gefälschte litauische Papiere. Die Bundespolizei fand heraus, dass es ihm mit diesen gelungen war, sich in Hannover unter falschem Namen anzumelden, einen Führerschein ausstellen zu lassen und einen Arbeitsvertrag abzuschließen.

Auf richterliche Anordnung hin wurde der Beschuldigte in die Traunsteiner Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Während die Bundespolizei weiterhin gegen ihn ermittelt, verbringt er dort seine Untersuchungshaft – unter richtigem Namen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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