Gebirgseinsatz: Trainieren für den Ernstfall

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Für einen möglichen Einsatz im alpinen Gelände trainiert die Landes- und Bundespolizei in der Region.

Rosenheim - Vom 29. Mai bis zum 8. Juni ist die Rosenheimer Start- und Landebasis für Hubschrauber fest im Besitz der Landes- und Bundespolizei.

Die alljährliche Übung soll die Mitglieder auf einen Ernstfall vorbereiten.

Die Piloten und Techniker üben den Einsatz im hochalpinen Gelände und fliegen vom Standort der Bundespolizei in Rosenheim aus die Regionen Chiemsee / Ostalpen und Allgäu / Zugspitze an.

Die mehrtägige Übung, die einmal im Jahr stattfindet, dient den rund 60 Angehörigen des Flugdienstes dazu, sich professionell auf einen möglichen Ernstfall im Gebirge vorzubereiten. Dieses Üben ist erforderlich, da der Alpenraum besondere Ansprüche an das fliegerische Können stellt. Felswände und Steilhänge, höhenbedingte Temperaturunterschiede oder spezifische Aufbeziehungsweise Abwinde sind Bedingungen, auf die Besatzungen vorbereitet sein müssen.

Die Hubschrauber der Landes sowie Bundespolizei können vielseitig eingesetzt werden. So sind sie auch bei Waldbränden eine große Hilfe.

Die Hubschrauber der Polizeien haben vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie dienen beispielsweise der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen – in der Ebene wie im Gebirge. Piloten und Flugtechniker der Bundespolizei sind zudem in den Rettungshubschraubern Christoph 14 mit Sitz in Traunstein und Christoph 17 mit Sitz in Kempten eingesetzt. Auch bei Waldbränden können größere Polizeihubschrauber mit einem Löscheinsatz aus der Luft wirkungsvoll helfen.

Die Bundespolizei bittet um Verständnis, dass es zeitweise zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm kommen kann.

Pressemeldung Bundespolizei

Quelle: rosenheim24.de

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