Hunderte Verstöße aller Art

Rosenheim - In den vergangenen zwei Wochen ging der Rosenheimer Polizei ein Verkehrssünder nach dem anderen ins Netz. Dabei hatte sie vorher sogar gewarnt:

Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit, zu geringe Sicherheitsabstände und das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählen stets zu den Hauptunfallursachen.

Jedes Jahr sterben Menschen auf unseren Straßen oder werden schwer verletzt, weil viel zu schnell und zu rücksichtslos oder betrunken beziehungsweise berauscht gefahren wird.

In den letzten beiden Wochen führte die Polizeiinspektion Rosenheim zusammen mit Beamten der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Verkehrspolizei gezielte Kontrollen im Inspektionsbereich und an der Bundesstraße 15 durch. Obwohl diese verstärkte Verkehrsüberwachung angekündigt und die polizeiliche Präsenz auf den Straßen sichtbar war, mussten sehr viele Verkehrsteilnehmer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und zur Anzeige gebracht werden. Die Bilanz dieses Einsatzes zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen fiel ernüchternd aus.

Die jungen Beamten der Münchner Bereitschaftspolizei mussten gemeinsam mit ihren Kollegen aus Rosenheim eine Vielzahl von Rasern, sowie verkehrsuntüchtigen Personen am Steuer „aus dem Verkehr ziehen“.

Mehr als 270 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden eingeleitet sowie über 330 Verwarnungen ausgestellt. Besonders negativ viel auf, dass viele dieser Betroffenen ohne Sicherheitsgurt fuhren, beziehungsweise während der Fahrt ihr Mobilfunkgerät ohne Freisprechanlage nutzten.

Nicht wenige dieser Personen bezahlen ihr unvernünftiges Fahrverhalten mit Punkten in Flensburg und bei besonders hoher Überschreitung der Geschwindigkeit mit einem Fahrverbot. 21 Fahrzeugführer waren so erheblich alkoholisiert, dass ein Ermittlungsverfahren wegen des Führens eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss eingeleitet wurde.  Darunter befanden sich mehrere Radfahrer, die durch ihre unsichere Fahrweise und hohe Promillewerte auffielen. Nicht jedem ist bekannt, dass einem Radfahrer nach Prüfung durch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde der Führerschein entzogen werden kann, wenn festgestellt wird, dass er auch zum Führen eines fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeuges ungeeignet erscheint.

Die Polizei dankt der Bevölkerung für das Verständnis und die überwiegend positive Resonanz bei den Kontrollen und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich defensiv, vorausschauend und rücksichtsvoll auf unseren Straßen zu verhalten.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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