Unerlaubte Einreisen in Zügen, Bussen und Autos

Rosenheim - Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat am vergangenen Wochenende rund 150 unerlaubt eingereiste Personenfestgestellt.

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat am vergangenen Wochenende (13. und 14. Dezember) rund 150 unerlaubt eingereiste Personenfestgestellt. Sie waren im deutsch-österreichischen Grenzraum in Zügen, Bussen und Autos unterwegs. Die meisten von ihnen stammen aus Syrien, Somalia, Afghanistan oder dem Kosovo.

In einem Fall wurden die Fahnder auf der A8 nahe Irschenberg auf einen italienischen Fernreisebus aufmerksam. Unter den Fahrgästen befanden sich sieben somalische Staatsangehörige, die keine Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland mitführten. Einer von ihnen, ein 44-jähriger Mann, versuchte vergeblich, die Beamten mit einem gefälschten italienischen Pass zu täuschen. Bei der Durchsuchung eines 17-Jährigen stießen die Bundespolizisten auf weitere gefälschte italienische Papiere. Da der Somalier offenbar an Tuberkulose erkrankt ist, wurde er ins Klinikum Rosenheim eingeliefert.

Seine drei ebenfalls minderjährigen Landsleute im Alter zwischen 16 und 17 Jahren konnten der Obhut des Jugendamts Miesbach anvertraut werden. Die drei Erwachsenen, 28, 29 und 44 Jahre alt, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in München zugeleitet.

Laut Bundespolizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass Schleuser die falschen Dokumente beschafft und die Fahrt von Italien aus organisiert hatten. Die Ermittlungen dauern an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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