Rosenheimer Bahnhof

Bundespolizei: Sechs Großaufgriffe an einem Tag

Rosenheim - Endstation Bahnhof: Stark gefordert war die Bundespolizei am Mittwoch. Insgesamt 190 illegal eingereiste Personen wurden von Fahndern in Zügen aus Italien aufgegriffen.

Die Rosenheimer Bundespolizei ist nach wie vor stark gefordert. Allein am Mittwoch, 27. Mai, haben die Fahnder mehr als 190 Personen ohne die erforderlichen Papiere in Zügen aus Italien aufgegriffen. Die sechs Großaufgriffe mit bis zu 68 unerlaubt Eingereisten in einem Zug machten unter anderem die Bereitstellung der Sporthalle der Bundespolizeiliegenschaft als vorübergehenden Gewahrsamsraum erforderlich.

Bereits in den frühen Morgenstunden stießen Bundespolizisten im Nachtzug aus Rom auf insgesamt 28 ausweislose Personen. Am Nachmittag mussten dann sogar 68 ausländische Staatsbürger den Zug nach München in Rosenheim verlassen. Unter ihnen befanden sich allein 53 eritreische Staatsangehörige ohne Einreisedokumente. Im weiteren Tagesverlauf nahmen die Beamten dann Gruppen von 13, 16, 33 und 35 unerlaubt Eingereisten aus den Fernzügen aus Verona.

Der Großteil der Aufgegriffenen stammt aus Eritrea. Weiterhin befanden sich irakische, syrische, afghanische und albanische Staatsangehörige unter den Festgestellten. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden die unerlaubt Eingereisten vorübergehend in der Turnhalle der Bundespolizei untergebracht. Die Meisten von ihnen konnten schließlich der Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet werden.

Pressemeldung der Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © BIP Rosenheim

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