Sieben Illegale im Zug geschnappt

Rosenheim - Gleich sieben Personen hat die Bundespolizei mit dem Verdacht auf illegale Einreise festgenommen. Darunter waren auch drei Kleinkinder.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag, 2. August, sieben Personen festgestellt, die mit dem Zug illegal eingereist waren. In Rosenheim mussten sie ihre Reisepläne aufgeben. Ein Schleusungsverdacht kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Fahnder der Bundespolizei nahmen in einem Fernreisezug aus Kufstein drei Erwachsene und drei Kinder, vier, fünf und acht Jahre alt, in Gewahrsam. Keiner von ihnen besaß die erforderlichen Papiere für die Einreise oder den Aufenthalt in Deutschland. Eigenen Angaben zufolge stammten sie ursprünglich aus Afghanistan und von der Elfenbeinküste. Im Nachtzug aus Salzburg fanden die Beamten außerdem einen 15-jährigen Afghanen. Auch er konnte sich nicht ausweisen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 15-Jährige der Obhut des Rosenheimer Jugendamtes anvertraut. Die anderen vier Afghanen wurden an eine Einrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet. Die ivorische Frau und ihre achtjährige Tochter mussten das Land wieder Richtung Italien verlassen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Kind dort bereits ein Aufenthaltsrecht hat.

In welchem Umfang die unerlaubt Eingereisten für ihre langwierigen Fahrten nach Europa mit Schleusern in Verbindung standen, ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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