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Schleusung für mehrere tausend Dollar

Rosenheim - Eine dreiköpfige Familie aus dem Libanon ließ sich für viel Geld über mehrere Stationen nach Europa schleusen. Auf der A8 endete die Fahrt:

Am Donnerstag, den 13. Dezember stoppte die Bundespolizei die libanesischen Staatsangehörigen auf der A 8 bei Rosenheim. Ihren Fahrer nahmen die Beamten vorläufig fest. Er wird der Schleuserei beschuldigt. Am Inntaldreieck zogen Rosenheimer Bundespolizisten einen in Deutschland zugelassenen Wagen aus dem Verkehr. Im Gegensatz zum deutschen Fahrzeugführer hatten die Libanesen im Alter von 12, 28 und 39 Jahren keine Papiere dabei. Sie gaben an, sich bereits in ihrer Heimat einer Schleuserorganisation angeschlossen zu haben. Die illegale Reise bis Deutschland hätte die Familie 8.000 Dollar gekostet. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei war Deutschland allerdings nicht das erste Land, in dem die drei Station gemacht haben. Sie hatten bereits bei den Behörden in Italien um Asyl nachgesucht. Daher werden sie voraussichtlich schon bald dorthin zurückkehren müssen. Gegen den Berliner Fahrer hat die Bundespolizei die Ermittlungen aufgenommen. Er durfte die Dienststelle zwar wieder freien Fußes verlassen, muss jedoch mit einem Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern rechnen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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