Vom Bahnhof direkt ins Gefängnis:

Nigerianer war kein unbeschriebenes Blatt

Rosenheim - Die Bundespolizei Rosenheim stellte am Wochenende rund 840 unerlaubte Grenzübertritte fest. Ein Nigerianer wanderte kurz nach seiner Einreise direkt ins Gefängnis:

Die Bundespolizei hat am Wochenende (29./30. August) im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets rund 840 unerlaubte Grenzübertritte festgestellt. Allein in einem EuroCity aus Italien trafen die Beamten auf 139 Personen ohne Papiere. Sie stammen vorwiegend vom afrikanischen Kontinent.In einem anderen Zug aus Verona mit etwa 90 unerlaubt Eingereisten befand sich ein Nigerianer, der kurz nach seiner Festnahme ins Gefängnis gebracht wurde.

Wie sich mithilfe seiner Fingerabdrücke herausstellte war der junge Mann kein „unbeschriebenes Blatt“. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Berliner Staatsanwaltschaft vor. Bei den Straftaten, die ihm zur Last gelegt worden waren, handelt es sich um sexuelle Nötigung und Vergewaltigung. Der „Flüchtling“, der in Deutschland offenkundig eine Vorgeschichte hat, muss die nächsten 309 Tage im Gefängnis verbringen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Polizei

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser