41 Flüchtlinge saßen im Eurocity

Rosenheim - Wieder einmal ein Großaufgriff der Bundespolizei: In einem Eurocity aus Italien stellten die Beamten 41 illegal eingereiste Personen fest, darunter auch sechs Jugendliche.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag (22. September) 41 ausländische Staatsangehörige im Eurocity aus Italien festgestellt. Unter den Aufgegriffenen befanden sich sechs eritreische alleinreisende Jugendliche. Sie wurden der Obhut des Jugendamts übergegeben.

Rosenheimer Fahnder stießen im Fernzug aus Verona auf insgesamt 41 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere. Unter den Festgestellten befanden sich 37 eritreische, drei syrische und ein togolesischer Staatsangehöriger. Sie alle waren von Schleusern auf dem Seeweg bis nach Italien gebracht worden. Für die Überfahrt hatten sie bis zu 1.200 Dollar pro Person zahlen müssen. Bei vier der Eritreer handelt es sich ersten Ermittlungen zufolge um Jugendliche im Alter von 16 beziehungsweise 17 Jahren. Da sich die Erziehungsberechtigten der Minderjährigen offenbar noch im Heimatland befinden, wurden die zwei Jungen und zwei Mädchen dem Rosenheimer Jugendamt übergeben.

Auch die anderen Eritreer sowie die syrische Familie und der Togolese äußerten Asylbegehren. Die Bundespolizisten leiteten die Schutzsuchenden an die Aufnahmestelle in München weiter.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei Rosenheim

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