Promille-Unfall in Rosenheim

War es die letzte Fahrt des Audi-Fahrers?

Rosenheim - Für einen Audi-Fahrer könnte es die letzte Autofahrt in seinem Leben gewesen sein. Er fuhr (wieder) sturzbetrunken und baute einen Unfall. Zu allem Überfluss musste er bei der Polizei auch noch kotzen:

In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 3 Uhr fuhr eine 64-jährige Frau aus Griesstätt nach Rosenheim in Richtung Innenstadt, um ihre Tochter und deren Freundinnen von der nächtlichen "Lokal-Tour" abzuholen. Die nichts ahnende Frau befuhr die Kaiserstraße auf Höhe Loretowiese, als plötzlich ein schwarzer Audi A4 vom Parkplatz der Loretowiese heraus "schoss". Die Frau kollidierte frontal mit dem Audi, welcher anschließend eine Holzplanke durchschlug und etwa 30 Zentimeter vor einem Baum zum Stillstand kam.

Der Fahrer des Audis war beim Eintreffen der Beamten sichtlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Er wurde anschließend zur Polizeidienststelle verbracht, in welcher er sich während der Sachbearbeitung noch mehrmals übergab.

Die 64-jährige Griesstätterin erlitt durch den Unfall ein erhebliches Schleudertrauma und diverse Prellungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 19.500 Euro geschätzt.

Der Audi-Fahrer war den Beamten nicht unbekannt. Bereits 2007 musste er aufgrund einer Alkoholfahrt seinen Führerschein abgeben. Der Führerschein wurde nun erneut sichergestellt und vermutlich auch nicht mehr ausgehändigt.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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