Verfolgungsjagd und viel Alkohol: Polizei im Stress

Rosenheim - Die Polizei war in der Nacht auf Sonntag im Dauereinsatz. Eine Verfolgungsjagd mit einem Audi-Fahrer, Zerstörer und viel Alkohol machte den Beamten zu schaffen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten die Beamten der Polizeiinspektion viel zu tun. Los ging es bereits gegen 18 Uhr, als von Detektiven des Gewerbegebietes im Aicher-Park mehrere Personen bei einem Ladendiebstahl beobachtet wurden. Durch mehrere Streifenwagenbesatzungen konnten die Tatverdächtigen auf einem Großparkplatz im Aicher-Park einer Kontrolle unterzogen werden. Das Diebesgut konnte hierbei sichergestellt und die Täter ermittelt werden.

Kurz vor 20 Uhr wurde ein 34-jähriger Miesbacher mit seinem Opel Corsa einer Verkehrskontrolle in der Kufsteiner Straße unterzogen. Bei der Kontrolle der mitzuführenden Dokumente war der Fahrer sichtlich nervös. Schnell zeigte sich der Grund hierfür: Der Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und hatte zudem einen Alkoholwert von über 1,7 Promille. Gegen den Mann wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Gegen 22.40 Uhr fuhren mehrere Streifenbesatzungen in den Bereich Samerstraße Ecke am Roßacker. Hier wurde durch Zeugen beobachtet, dass drei männliche Personen mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigten. Besonders hervorzuheben ist hierbei, dass einer der Täter einen Fahrradständer mit roher Gewalt auf ein geparktes Fahrzeug warf. Dies ereignete sich auf Höhe am Roßacker 19. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen.

Weiter ging es um 23.35 Uhr als ein 33-jähriger Slowake zu tief in Glas schaute und trotzdem am Steuer seines Peugeots die Ellmaierstraße entlang fuhr. Auch über diesen Promillewert staunten die Beamten nicht schlecht: 1,4 Promille zeigte das Atemalkoholgerät. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, der slowakische Führerschein wurde einbehalten.

Um 2.45 Uhr lieferte sich ein 20-jähriger Rosenheimer mit seinem Audi eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durch das Stadtgebiet. Es ist wohl bloß dem Glück zu verdanken, dass durch die äußerst gefährliche Fahrweise niemand zu Schaden kam. Nachdem das Fahrzeug durch mehrere Streifenwägen gestellt werden konnte, kam schnell der Grund für die Flucht an den Tag. Der Fahrer war noch nie im Besitz einer Fahrerlaubnis. Nachdem der Fahrer vorläufig festgenommen wurde, leiteten die Beamten auch hier ein Strafverfahren ein.

Die Krone des Ganzen setzte sich ein 23-jähriger Nürnberger auf. Er war um 3.25 Uhr mit seinem Renault Twingo in Schlangenlinien auf der Wittelsbacherstraße unterwegs. Auch hier setzte sich der augenscheinliche Trend des Abends fort und ein Führerschein wechselte aufgrund von 1,4 Promille einmal mehr in den Gewahrsam der Polizei.

Einziger Lichtblick des Abends: Eine 20-jährige Rohrdorferin konnte noch vor Fahrtantritt dazu bewegt werden, den Fahrzeugschlüssel vorsichtshalber abzugeben. Auch sie hatte bereits mit ihren Freundinnen harten Alkohol im Fahrzeug getrunken und ausgelassen gefeiert.

Aufgrund der Vorfälle weist die Polizei Rosenheim ausdrücklich daraufhin, dass in den nächsten Wochen verstärkt Alkoholkontrollen durchgeführt werden.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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