Urlauber- und Rückreiseverkehr auf den Autobahnen

Rosenheim - Der Rückreiseverkehr in die eine Richtung, der Urlauberverkehr in die andere: Die Verkehrspolizei Rosenheim hatte am Wochenende viel zu tun auf den heimischen Autobahnen.

Auch an diesem Wochenende herrschte wieder Hochbetrieb auf den Autobahnen A8 und A93 im Dienstbereich der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim.

Nachdem in einigen Bundesländern die Ferien zu Ende gehen, kam es insbesondere auf der A8 Richtung München zu Behinderungen durch starken Rückreiseverkehr. Richtung Salzburg befanden sich noch viele Autofahrer aus Bayern und Baden-Württemberg auf dem Weg in den Urlaub, so dass auch hier der Verkehr immer wieder zum Stocken kam.

Größere Staus mit lange andauernden Wartezeiten waren allerdings nicht zu verzeichnen.

Unfälle / Zeugenaufruf!

Im Berichtszeitraum ereigneten sich insgesamt sechs Unfälle, darunter ein Unfall mit einem Leichtverletzten.

In dem Zusammenhang sucht die Verkehrspolizei nach Zeugen, um den Unfallhergang aufzuklären.

Am Sonntag, 25. August gegen 6.45 Uhr befuhren zwei Pkw-Fahrer den mittleren Fahrstreifen der A8 in Richtung Salzburg. Kurz nach der Ausfahrt Irschenberg, in einer Linkskurve mit Gefälle, kam es auf der regennassen Fahrbahn zum Zusammenstoß. Die 44-jährige Vorausfahrende aus Balingen (BW) gab an, der Pkw hinter ihr sei auf sie aufgefahren, wodurch sie gegen die Leitplanke schleuderte. Der Nachfahrende, ein 24-jähriger Rosenheimer bestreitet dies und gibt seinerseits an, die 44-jährige sei ohne seine Einwirkung ins Schleudern geraten und dabei gegen sein Fahrzeug gestoßen.

Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt 10.000 Euro. Der Beifahrer im Auto der 44-Jährigen klagte an der Unfallstelle über Nackenschmerzen.

Hinweise bitte an die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, Tel. 08035 / 9068-0.

„Fahne“ verrät alkoholisierte Autofahrerin

Eine Frau aus dem Landkreis Rosenheim muss demnächst ihren Führerschein für einen Monat abgeben. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am Freitagabend nahmen die Beamten der Verkehrspolizei Alkoholgeruch bei der 49-Jährigen wahr. Der Alkoholtest zeigte schließlich über 0,5 Promille an, was neben dem Fahrverbot auch noch eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro und einen Eintrag von 4 Punkten in Flensburg nach sich zieht.

Erforderliche Fahrerlaubnis fehlte

Dass er zum Führen seines Anhängergespanns eine spezielle Fahrerlaubnis der Klasse E benötigt, wusste der 42-jährige Ungar. Die Hoffnung „nicht erwischt zu werden“ - wie er selbst angab - erfüllte sich jedoch nicht.

Letztendlich wurde ihm durch die kontrollierenden Beamten die Weiterfahrt mit dem Anhänger untersagt und er musste, weil im Ausland wohnhaft, zur Sicherung des Strafverfahrens eine erhebliche Sicherheitsleistung hinterlegen.

Pressemeldung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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