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Verwandtschaft hilft nicht

Bei Grenzkontrollen an der A93: 29-Jährige wandert ins Gefängnis

Rosenheim/A93 - Wegen gefährlicher Körperverletzung stand auf eine Rumänin ein Haftbefehl aus. Bei einer Kontrolle an der Grenze zu Kiefersfelden schlug der Fahndungscomputer an.

Am 27. Juni hat die Rosenheimer Bundespolizei eine Rumänin ins Gefängnis eingeliefert. Die Frau war am Abend zuvor auf der A93 nahe Kiefersfelden kontrolliert worden. Bei der grenzpolizeilichen Überprüfung ihrer Personalien hatte der Polizeicomputer Alarm geschlagen. Wie sich herausstellte, wurde sie von der Leipziger Staatsanwaltschaft gesucht. Vergeblich wartete die 29-Jährige auf die Hilfe der verständigten Verwandtschaft.

Dem Haftbefehl zufolge war die rumänische Staatsangehörige 2017 wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ihre Justizschulden in Höhe von rund 2.750 Euro hat sie jedoch bisher nicht beglichen. Ersatzweise hatte das Gericht eine Freiheitsstrafe von 90 Tagen vorgesehen. 

Um den Gang ins Gefängnis zu verhindern, kontaktierte die verurteilte Straftäterin ihre Angehörigen. Offenbar konnte jedoch kein Verwandter den geforderten Betrag auslegen. Daher brachten die Bundespolizisten die Rumänin in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Dort wird sie voraussichtlich ein viertel Jahr bleiben müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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