Raubüberfall auf offener Straße war wohl erfunden

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Rosenheim - Ein 20-jähriger Rosenheimer hat im Juli angezeigt, er sei auf offener Straße überfallen worden. Jetzt kam es doch ganz anders:

Wie berichtet, hatte ein 20-jähriger Rosenheimer im Juli 2012 einen besonders dreisten Überfall angezeigt, bei dem er auf offener Straße unter Vorhalt einer Waffe ausgeraubt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann wegen des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.

Das angebliche Opfer hatte bei der Polizei angegeben, am 12. Juli gegen 01.45 Uhr frühmorgens vor seinem Wohnanwesen in der Küpferlingstraße geparkt zu haben und ausgestiegen zu sein. In diesem Moment wäre ein schwarzer BMW herangefahren, der Beifahrer wäre ausgestiegen und hätte den 20-Jährigen unter Vorhalt einer Waffe zur Herausgabe von Bargeld gezwungen. Die Polizei hatte damals sofort eine Großfahndung nach dem flüchtigen BMW und den zwei Insassen veranlasst und auch über die Medien nach Zeugenhinweisen in diesem Fall gesucht.

Im Laufe der aufwändigen Ermittlungen ergaben sich für Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ungereimtheiten, die dazu führten, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, nun ein Ermittlungsverfahren gegen den 20-Jährigen wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet hat.

Pressebericht Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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