Viel zu tun

Rosenheimer Fahnder vollziehen neun Haftbefehle

Rosenheim - Am Montag hatten die Fahnder der Polizeiinspektion Rosenheim wieder alle Hände voll zu tun. Sie konnten an diesem Tag insgesamt neun Haftbefehle vollziehen. Einige der Delinquenten waren ziemlich "dicke Fische". Drei der Betroffenen mussten über Nacht in der Arrestzelle verweilen.

Gegen 11 Uhr konnten die Rosenheimer Fahnder den ersten Fahndungserfolg verzeichnen. Auf ihrer Streifenfahrt erkannten sie in der Nähe des Ludwigsplatzes einen 54-jährigen Deutschrussen welcher mit Haftbefehl gesucht wurde. Zur Auswahl standen 120 Tage Justizvollzugsanstalt oder die Bezahlung der vierstelligen Geldstrafe. Nachdem der 54 Jährige einen Teil der Geldstrafe aufbringen konnte wurde er wieder freigelassen. Es sollte jedoch nicht die letzte Begegnung der Beamten mit ihm sein. 

Gegen 17 Uhr wurde ein 42-jähriger Rosenheimer von den Zivilbeamten verhaftet. Er wurde ebenfalls mittels Haftbefehl gesucht, da er nicht zu einer anberaumten Gerichtsverhandlung erschienen war. Der 42-Jährige musste es sich nun über Nacht in der Rosenheimer Zelle gemütlich machen. Er wurde am nächsten Tag beim zuständigen Gericht vorgeführt. 

Kurz vor Dienstschluss: Wieder der 54-Jährige

Kurz darauf gegen 18 Uhr konnten die Beamten einen weiteren Fang machen. Ein 46-jähriger Stephanskirchner konnte nämlich bei seiner Freundin ausfindig gemacht werden. Gegen ihn bestand ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Rosenheim aufgrund Fluchtgefahr. Auch dieser Gast bekam über Nacht ein Zimmer bei der Rosenheimer Polizei und wurde am nächsten Tag vorgeführt.

Kurz bevor die Fahnder ihren Dienstschluss antreten konnten mussten sie feststellen, dass ihr erster Fang des Tages, welcher nach Bezahlung der Geldstrafe wieder freigelassen wurde, mittlerweile von anderen Beamten wieder wegen Ladendiebstahls festgenommen worden war. Nachdem die Staatsanwaltschaft über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt wurde ordnete diese die Fortführung der Festnahme an. So bekam der 54-jährige Deutschrusse ebenfalls eine Schlafgelegenheit bei der Polizeiinspektion und musste seine Tat am nächsten Tag dem Ermittlungsrichter erklären.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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