Aus dem Polizeialltag:

Von notorischen Fahrraddieben und Simulanten...

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Rosenheim - Mit zwei ziemlich kuriosen Geschichten hatte es jetzt die Rosenheimer Polizei zu tun: mit einem unbelehrbaren Fahrraddieb (60) und einem notorischen Simulanten (27).

Der notorische Fahrraddieb

Aufmerksame Passanten beobachteten am Nachmittag am Bahnhof Rosenheim einen etwa 60 Jahre alten Mann, wie er mehrere Fahrräder ausspähte. Als er sich für ein unversperrtes Mountainbike entschlossen hatte, dieses entwendete und damit in Richtung Brückenberg davonfuhr, riefen die Zeugen die Polizei.

Die Streife konnte den Dieb auch schnell stellen und das Fahrrad sicherstellen. Natürlich befragten die Beamten den Dieb, warum er das Fahrrad mitgehen ließ. Seine Antwort fiel jedoch ernüchternd aus: Der Herr gab an, dass sein eigenes Fahrrad fort war und stattdessen ein neues dort stand, welches er dann einfach genommen habe.

Nach der Anzeigenaufnahme hatte der ältere Herr wohl nicht genug, denn wenige Stunden später trat er wegen eines versuchten Fahrraddiebstahls wieder in Erscheinung. Die Tatörtlichkeit befand sich diesmal in der Aventinstraße. In diesem Fall sprach ein Passant eine Polizeistreife an und gab an, dass soeben ein älterer Herr sich an seinem Fahrrad zu schaffen machte, er ihn jedoch am Diebstahl hindern konnte. Durch die recht detaillierte Personenbeschreibung konnte der selbe Täter sehr schnell als Tatverdächtiger identifiziert werden.

Auf den Herren warten nun zwei Anzeigen wegen Diebstahl eines Fahrrades.

Falls Sie Geschädigter eines Fahrraddiebstahls wurden und ihr Fahrrad am Bahnhof abgestellt war, setzen Sie sich bitte mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung.

Der notorische Simulant

Ein 27-jähriger Pole kam zum wiederholten Mal in das Krankenhaus Rosenheim und gab immer an krank zu sein. Laut einer Ärztin gehe das schon seit ca. zwei Wochen so, jedoch sei er vollkommen gesund.

Der tatsächliche Grund ist jedoch der Rauswurf aus der ehelichen Wohnung und dem Fehlen einer Unterkunft.

Dafür erbarmte sich die Polizei, jedoch nicht aus Mitleid. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung von 2,1 Promille wurde er für die Nacht in Schutzgewahrsam genommen.

Pressemitteilungen Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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