Ermittlungen wegen Schleuserei

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Rosenheim/Irschenberg – Die Bundespolizei ermittelt gegen einen 46-Jährigen. Er steht im Verdacht, vier Afghanen über die deutsch-österreichische Grenze eingeschleust zu haben.

Raublinger Schleierfahnder stoppten ihn und seine Begleiter am Ostersonntag. Bei der Kontrolle am Irschenberg konnte sich der Fahrer eines Pkw mit deutschen Kennzeichen ordnungsgemäß ausweisen. Er hatte einen afghanischen Pass und eine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland dabei. Dagegen führten seine Mitfahrer, drei Männer im Alter von 21, 22 und 51 Jahren sowie eine 40-jährige Frau, keine Papiere mit.

Die vier unerlaubt eingereisten Personen gaben an, aus Afghanistan zu stammen und gegen Bezahlung über die Türkei nach Europa geschleust worden zu sein. Die Rosenheimer Bundespolizei nahm gegen den Fahrzeugführer die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern auf. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten 2.500 Euro. Die eingeschaltete Staatsanwaltschaft ordnete an, das Bargeld sicherzustellen.

Da der mutmaßliche Schleuser in Norddeutschland einen festen Wohnsitz hat, durfte er die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen. Seine Begleiter konnten am Ostermontag einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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