Drei Dokumente – drei Fälschungen

Kiefersfelden/Rosenheim – Am Wochenende hat die Bundespolizei auf der A 93 einen Ghanaer festgenommen. Er hatte versucht, die Beamten mit gefälschten Papieren hinters Licht zu führen.

Die Fahnder durchschauten alle seine Täuschungsversuche. Keines seiner drei vorgelegten Dokumente hatte dem 28-Jährigen bei der Kontrolle nahe Kiefersfelden geholfen: Die Bundespolizisten erkannten im Reisebus, dass sein italienischer Pass, seine Identitätskarte wie auch die Aufenthaltsgenehmigung nichts anderes als Fälschungen waren.

Der Festgenommene gab an, in Richtung Schleswig-Holstein unterwegs gewesen zu sein. Da er kein Visum für den Aufenthalt in Deutschland hatte, habe er auf die Fälschungen zurückgegriffen. Anstelle mit dem Bus in den Norden zu fahren, führte ihn seine Reise nun in die Justizvollzugsanstalt. Die Bundespolizei lieferte ihn ins Bernauer Gefängnis ein.

Aufgrund der klaren Beweislage hatte das Rosenheimer Amtsgericht den Afrikaner zuvor in einem „beschleunigten Verfahren“ zu einer 90-tägigen Freiheitsstrafe verurteilt. Im Anschluss an die Haft, wird er das Land wieder verlassen müssen.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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