Rumänen bleiben im Fahndungsnetz hängen

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Der 42-jährige Rumäne wurde aufgrund der neun Zentimeter langen Klinge angezeigt.

Samerberg / Piding - Zwei Rumänen, die wegen Urkundenfälschung bzw. schweren Diebstahls gesucht wurden, sind der Bundespolizei ins Netz gegangen. Einer hatte auch noch Waffen dabei:

Die Bundespolizei hat auf der Autobahn von Salzburg Richtung München die Handschellen gezückt. Zwei Rumänen mussten ihre Reisen auf der A 8 zwangsläufig beenden.

Am Mittwoch, den 26. Oktober, kontrollierten die Zivilfahnder auf dem Autobahnparkplatz Samerberg die Insassen eines Pkw. Für einen der Männer aus Rumänien fand die Reise ein unvermitteltes Ende. Laut Polizeicomputer lag gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten wegen Urkundenfälschung vor. Der Blick in das Fahrzeug offenbarte den Fahndern außerdem, dass der 42-Jährige auf ein Springmesser mit einer neun Zentimeter langen Klinge Zugriff hatte. Die Beamten stellten das verbotene Messer sicher, verhafteten den Mann und zeigten ihn wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an. Danach führten sie ihn beim Amtsgericht in Rosenheim vor und brachten ihn schließlich ins Stadelheimer Gefängnis.

Ein weiterer rumänischer Staatsangehöriger geriet nahe der Anschlussstelle Piding ins Fahndungsnetz der Bundespolizisten. Wie sich bei der Überprüfung seiner Personalien herausstellte, wurde der 25-Jährige von der Passauer Staatsanwaltschaft gesucht. Er wird beschuldigt, einen besonders schweren Fall des Diebstahls begangen zu haben. Im Anschluss an die Vorführung beim Amtsgericht Laufen musste der Verhaftete in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall seine Untersuchungshaft antreten.

Pressmeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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