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Das Triple der Unvernunft

Rosenheim/ Irschenberg - Auf der A8 hat die Polizei gestern ein russischen Fernfahrer aufgegriffen, der gleich in dreierlei Hinsicht negativ auffiel:

Die Rosenheimer Verkehrspolizei stoppte am Mittwoch,15.02.2012, auf der A8 nach dem Irschenberg die "dreifache Unvernunft" eines weißrussischen Sattelzug-Fahrers bei winterlichen Straßenverhältnissen.

Der 35-jährige Fernfahrer fiel den Beamten auf, da er auf der gesamten Länge des Irschenberges in Richtung Salzburg einem anderen Lkw viel zu nahe auffuhr. Der Sicherheitsabstand betrug dabei teilweise unter 10 Meter!

Bei der anschließenden Kontrolle kam nun zum Drängeln auch noch das Rasen hinzu. Der Fahrer war in den letzten beiden Tagen trotz winterlicher Straßenverhältnisse mehrmals viel zu schnell unterwegs. Bei erlaubten 80 km/h zeichnete das Kontrollgerät gleich mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen um 30 bis 40 km/h auf.

Schließlich stellten die Polizisten fest, dass die vorgelegte Bescheinigung für arbeitsfreie Tage nicht der Wahrheit entsprach.

Der Grund für die falschen Angaben war schnell gefunden: Der Lkw-Fahrer drängelte und raste nicht nur, sondern saß obendrein auch noch viel zu lange am Steuer - nämlich 24 Stunden mit nur vier Stunden Pause.

Diese Unvernunft brachte dem Weißrussen eine empfindliche Geldbuße ein, die er gleich an Ort und Stelle als Sicherheitsleistung hinterlegen durfte. Aber auch sein Arbeitgeber muss mit einem Bußgeld im vierstelligen Bereich rechnen.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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