Sammelfahrkarte überführt Trio

Rosenheim - Die Bundespolizei ertappte einen aus dem Kongo stammenden Österreicher, als er zwei junge Afrikanerinnen nach Deutschland einschleusen wollte:

Die Bundespolizei hat am Dienstag (24. Januar) einen Österreicher im Zug von Kufstein nach Rosenheim verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, zwei jungen Afrikanerinnen bei ihrer illegalen Einreise geholfen zu haben. Rosenheimer Bundespolizisten kontrollierten in einem Schnellzug aus Österreich einen 40-Jährigen und seine zwei Begleiterinnen. Der Wiener konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Die beiden Frauen, 22 und 27 Jahre alt, hatten nicht die erforderlichen Papiere für den Aufenthalt in Deutschland dabei. Die Fahnder nahmen die kongolesischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der illegalen Einreise fest. Auch für den Mann war in Rosenheim Endstation. Offenbar hatte er für sich und die Damen eine Sammelfahrkarte organisiert. Daher beschuldigten ihn die Beamten, dass er den Frauen bei der illegalen Tour nach Deutschland geholfen habe.

Ersten Ermittlungen der Bundespolizei zufolge, war der österreichische Fahrschein nur für Familienangehörige gültig. Verwandt waren die drei aber nicht. Noch am selben Tag mussten die beiden unerlaubt Eingereisten das Land verlassen – mit Strafanzeigen im Gepäck. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte auch der Wiener mit kongolesischen Wurzeln die Dienststelle verlassen. Wegen der zur Verfügung gestellten Fahrkarte und der Organisation der Zugfahrt wird er sich wegen Betrugs und Beihilfe zur unerlaubten Einreise verantworten müssen.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

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