Schlägereien und Auseinandersetzungen

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Rosenheim - Im Stadtgebiet von Rosenheim kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach dem ersten Wiesentag zu einigen Schlägereien und Auseinandersetzungen.

Gegen 1.50 Uhr wurde ein 24-jähriger Rosenheimer von vier unbekannten Personen in einer Discothek zusammengeschlagen. Zunächst hatte der 24 Jährige eine verbale Auseinandersetzung auf der Toilette des Lokals mit den Personen. Als diese dann eskalierte wurde der Rosenheimer von den Tätern gemeinschaftlich geschlagen. Er erlitt leichte Verletzungen im Gesicht.

Um 4.55 Uhr war ein 20-jähriger Mann aus Bad Feilnbach mit seinem Freund und dessen Freundin in der Weinstraße unterwegs. Wegen des Mädchens kam es zwischen den beiden Männern zum Streit, in dessen Verlauf der Freund dem 20 Jährigen eine Glasflasche über den Hinterkopf schlug. Dabei erlitt der Bad Feilnbacher eine Kopfplatzwunde. Diese wurde im Klinikum Rosenheim behandelt. Den Namen seines Freundes wollte der Geschädigte gegenüber den Beamten nicht nennen . Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung wurden von der PI Rosenheim eingeleitet.

Gegen 3.30 Uhr schlug ein 27-jähriger Peißenberger auf zwei Türsteher einer Diskothek in der Innenstadt ein. Da der 27 Jährige stark alkoholisiert war durfte er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Die Türsteher wurden nicht verletzt.

Um 2 Uhr kam es in der Innstraße zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 31-jährigen Münchner und einem 26-jährigen Mann aus Innsbruck. Beide waren mit Freunden zu Fuß unterwegs. Zunächst kam es zwischen beiden Gruppen zu einer verbalen Auseinandersetzung. Plötzlich gab der 31 Jährige dem Mann aus Innsbruck eine Kopfnuss. Diese erlitt eine Platzwunde. Ein weiterer junger Mann ging dazwischen und bekam einen Schlag durch den 26 Jährigen.

Gegen 23 Uhr wurde den Beamten eine Streitigkeit vor einer Discothek mitgeteilt. Bei Eintreffen war jedoch nur eine 22-jährige junge Frau vor Ort. Diese war leicht verletzt. Eine weitere Person wurde ebenfalls verletzt. Diese entfernte sich jedoch vor Eintreffen der Polizei. Ursache war eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen.

Gegen 1.15 Uhr wurde ein 26-jähriger Mann in einem Lokal von einem 24-jährigen Kolbermoorer mehrmals mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen. Der 26 Jährige erlitt eine Platzwunde. Diese wurde im Klinikum Rosenheim behandelt.

Um 23.55 Uhr wollte ein 17-jährige junger Mann in ein Lokal im Hofbräukomplex. Beim Einlass kam es zu einem Handgemenge mit dem dortigen Türsteher. Daraufhin drückte dieser den 17 Jährigen zunächst weg und schlug ihm dann mit der Faust ins Gesicht. Der Geschädigte fiel daraufhin zu Boden und wurde bewusstlos. Den Türsteher erwartet nun eine Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung.

„Arrivederci“ – hieß es für einen Bierzeltgast aus Italien nachdem er bereits um 20.30 Uhr die freucht-fröhliche Stimmung nicht mehr im Griff hatte und unter die vollbesetzte Biergarnitur auf die Füße einer Frau urinierte. Der 33-Jährige aus der Region Venetien wurde umgehend aus dem Zelt entfernt und der Wiesnwache übergeben. Das Rosenheimer Herbstfest endete so für ihn bereits frühzeitig mit einer Beleidigungs-anzeige und einem Wiesn-Verbot.

„Konsequent“ - wie angekündigt, führten bereits am ersten Wiesntag Jugendamt und Polizei ihre Jugendschutzkontrollen durch. Zwei 14-jährige Mädchen, die aufgrund ihrer übermäßigen Alkoholisierung vom BRK versorgt und von den Eltern abgeholt werden mussten belegen, wie wichtig diese Kontrollen zur Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen sind.

„Vorsicht Spanner“ - Zivilbeamte bemerkten gegen 20.10 Uhr, nahe der Grünanlagen beim Friedhof, zwei 64-jährige Männer die Frauen bei der Verrichtung der Notdurft in den Grünanlagen beobachteten. Beide Männer aus dem Raum Augsburg erhielten einen Platzverweis. Die Polizei bittet die weiblichen Wiesngäste zu ihrer eigenen Sicherheit nur die Toilettenanlagen zu benutzen.

„Festgenommen“ wurden von Zivilbeamten zwei 22 und 28 Jahre alte Herbstfestbesucher, die auf dem Festgelände Haschisch und Amfetamin bei sich führten. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und die beiden Drogenkonsumenten angezeigt.

„Eingebremst“ werden mussten bei Wiesnschluss noch zwei trinkfreudige Burschen, die die Preistafel eines Getränkestandes gewaltsam herunterrissen und dann damit ihre „Kung-Fu“-Fertigkeiten zur Schau stellten. Beamte der nahegelegenen Wiesnwache beendeten das Spektakel der beiden „Möchtegern-Bruce-Lee“. Der Lohn für ihre Entgleisung – eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und das gefürchtete Wiesnverbot.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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