Papiere verfälscht – illegal eingereist – mit Haftbefehl gesucht

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Rosenheim/Freilassing/Lindau - An Himmelfahrtstag sind zwei Bulgaren ins Fahndungsnetz der Rosenheimer Schleierfahnder geraten.

Die beiden Männer waren mit einem Pkw auf der A8 in Richtung München unterwegs. Bei der Überprüfung ihrer Papiere bemerkten die Beamten, dass sowohl der Führerschein als auch die Identitätskarte des Beifahrers verfälscht waren. Daher wurden der 43-Jährige und sein 41-jähriger Chauffeur für weitere Ermittlungen zur Bundespolizeiinspektion Rosenheim gebracht.

Im Verlauf der Vernehmungen stellte sich heraus, dass der Fahrer nicht nur als Zeuge, sondern auch als Tatverdächtiger in Frage kommt. Er erhielt eine Strafanzeige wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise. Zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens musste er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sogleich 1000 Euro hinterlegen.

Seinen Begleiter zeigten die Bundespolizisten wegen des Gebrauchs verfälschter Urkunden an. Vom Amtsgericht Rosenheim wurde er inzwischen zu einer Geldstrafe von 880 Euro verurteilt.

Im Zug von Salzburg nach München haben die Fahnder der Bundespolizei am Mittwochnachmittag einen afghanischen Staatsangehörigen überprüft. Zwar hatte der 21-Jährige einen gültigen Reisepass dabei, allerdings fehlte ihm das erforderliche Visum für Deutschland. Der unerlaubt Eingereiste wurde festgenommen und beim Amtsgericht Laufen vorgeführt. Bis zu seiner Zurückschiebung nach Österreich bleibt er gemäß der Anordnung des zuständigen Richters in der Justizvollzugsanstalt Bad Reichenhall in Haft.

Am selben Tag hat die Bundespolizei im EuroCity von Zürich nach Lindau einen deutschen Staatsbürger verhaftet. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam ans Licht, dass er vom Amtsgericht Memmingen wegen des dringenden Tatverdachts der vorsätzlichen Körperverletzung mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten sorgten dafür, dass der 25-Jährige dem Ermittlungsrichter in Memmingen einen „Besuch“ abstattete. Der Vorgeführte musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro zahlen, ehe er wieder auf „freien Fuß“ kam.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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