Schleusern das Handwerk gelegt

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Rosenheim – Fahnder der Bundespolizei haben am Donnerstag zwei mutmaßlichen Schleusern das Handwerk gelegt.

Die beiden Ägypter waren jeweils mit einem Pkw auf der A 93 in Richtung Inntaldreieck unterwegs. Auf die Anhaltesignale und das Blaulicht der Streifenwagen reagierten sie auf Höhe der Anschlussstelle Oberaudorf nicht. Das hatte offenbar seine Gründe: wie sich nach kurzer Verfolgung am Autobahnparkplatz „Kranzhorn“ herausstellte, befanden sich neben den Fahrzeugführern je vier illegal eingereiste Personen in den gestoppten Autos. Keiner der acht konnte sich ausweisen.

Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei in Rosenheim handelt es sich bei den Eingeschleusten um syrische und irakische Staatsangehörige kurdischer Abstammung im Alter von 20 bis 53 Jahren. Sie mussten eigenen Angaben zufolge pro Kopf mehrere tausend Euro für die illegale Reise nach Deutschland zahlen. Die nahezu mittellosen Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst an eine Münchner Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet. Alle acht erhielten wegen ihrer unerlaubten Einreisen Strafanzeigen.

Die Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei gegen die beiden ägyptischen Fahrer dauern an. Sie werden sich wegen Einschleusens von Ausländern vor dem Haftrichter verantworten müssen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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