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Schleusung aus „reiner Hilfsbereitschaft“

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Oberaudorf/Rosenheim - Die Bundespolizei hat auf der Inntalautobahn die Einschleusung von vier Minderjährigen aus Afghanistan vereitelt.

Am Dienstag, den 20. März, hat die Bundespolizei auf der Inntalautobahn die Einschleusung von vier Minderjährigen aus Afghanistan vereitelt. Der mutmaßliche Schleuser befindet sich inzwischen in Haft.

Nahe Oberaudorf zogen Fahnder der Bundespolizei einen Pkw mit italienischer Zulassung aus dem Verkehr. Der Fahrzeugführer, ein 30-jähriger Afghane, konnte sich mit italienischen Dokumenten ausweisen. Aus diesen ging hervor, dass er in Italien Asyl genießt. Seine vier Mitfahrer hingegen hatten keine Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelte es sich um afghanische Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren. Der Fahrer beteuerte, die vier zufällig getroffen und aus „reiner Hilfsbereitschaft“ mitgenommen zu haben. Die Minderjährigen erklärten dagegen, dass sie beziehungsweise ihre Verwandten für die monatelange Schleusung vom Iran über die Griechenland und Italien mehrere tausend Euro zu zahlen hatten. Einen Teil der Route mussten sie in einem Lkw zurücklegen. Von Rom aus ging es dann mit dem Auto weiter.

Die jungen afghanischen Staatsangehörigen konnten alle der Obhut des Jugendamts anvertraut werden. Den 30-Jährigen führten die Bundespolizisten beim Amtsgericht vor. Auf richterliche Anordnung hin wurde er in Untersuchungshaft genommen. Die Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei dauern an.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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