Bulgarische Schleuserin verhaftet

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Rosenheim - Im Fernreisezug von Rom nach München vereitelten die Rosenheimer Schleierfahnder die Einschleusung von zwei Afghanen.

Eine bulgarische Staatsangehörige kommt als Drahtzieher der Schleusung in Frage. Die Bundespolizei ermittelt gegen die 33-Jährige.

In Rosenheim beendeten am Mittwoch, den 7. September, die Zivilfahnder die Zugfahrt der dreiköpfigen Reisegruppe. Die Beamten entlarvten die bulgarischen Reisepässe einer Frau und eines jungen Mannes als glatte Fälschungen. Eine Bulgarin mit echtem Ausweis begleitete die beiden Personen, die sonst keine Papiere mitführten. Alle drei Personen wurden festgenommen.

Erste Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei ergaben, dass es sich bei den zwei illegal Eingereisten um afghanische Staatsangehörige handelt. Sie wurden wegen Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise angezeigt. Die 48-Jährige musste 300 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren zahlen. Sie wurde zunächst an einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Den 19-Jährigen führten die Bundespolizisten am Donnerstag beim Rosenheimer Amtsgericht vor. Er wurde unter Berücksichtigung seiner finanziellen Verhältnisse zu einer Geldstrafe von 210 Euro verurteilt und anschließend ebenfalls an die Münchner Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet.

Gegen die Bulgarin ermittelt die Bundespolizei derzeit wegen Einschleusens von Ausländern. Auch sie konnte inzwischen beim Haftrichter vorgeführt werden. Auf Anordnung des Traunsteiner Amtsgerichts wurde sie in Untersuchungshaft genommen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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