Schock: Kopfüber im Wassergraben

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Rott-Zainach: Zwei Frauen kamen auf der B15 mit ihrem Pkw von der Straße ab. Das Auto wurde über die linke Fahrbahn geschleudert und stürzte die Böschung hinunter in einen Graben.

Am Dienstag, den 24. Auguist 2010 verständigte die Beifahrerin eines Opel um 11.18 Uhr per Handy ihren Ehemann, dass sie und ihre Bekannte mit dem Auto auf der B15 bei Rott-Zainach von der Straße abgekommen sind und nun kopfüber hängend in einem Wassergraben liegen.

Erst nach ca. 20 Minuten konnte der zwischen Schilf und Gebüsch versteckt auf dem Dach im Wasser liegende Pkw in einer Kurve zwischen Zainach und Lengdorf entdeckt werden. Die 36-jährige Fahrerin aus Schnaitsee war aus Unachtsamkeit in der leichten Linkskurve auf das rechte Bankett geraten und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Nachdem der Pkw über die linke Fahrbahnseite gedriftet war, stürzte er haarscharf an einer dicken Eiche vorbei die Böschung hinunter, kippte um und landete mit eingedrücktem Dach im Wasser. Die beiden Insassinnen wurden mit dem Sanka in das Krankenhaus eingeliefert. Sie zogen sich jedoch keine ernsthaften Verletzungen zu.

Der Schaden liegt wegen des niedrigen Zeitwertes des Pkw Opel nur bei etwa 500 Euro. Die Feuerwehren aus Rott, Ramerberg, Griesstätt und Wasserburg waren am Unfallort und leiteten den Verkehr der B 15 um. Da zunächst mit Schwerverletzten gerechnet wurde, landeten zwei Hubschrauber am Unfallort. Dass die beiden Damen zur Hauptverkehrszeit auf der B 15 nicht mit Gegenverkehr kollidierten, die dicke Eiche knapp verfehlt hatten und nicht kopfüber im Wassergraben ertranken, ist aus der Sicht der Einsatzkräfte am Unfallort als großes Glück (im Unglück) zu bezeichnen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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