Der Lappen ist wohl für ein Jahr weg

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Schonstett - Ein betrunkener Fahrer hat mit seinem Auto einen Pfosten umgefahren und den Gegenverkehr gefährdet. Dann versuchte er alles zu vertuschen.

Am Samstag, 11. Mai, befuhr ein 43-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Rosenheim gegen 16 Uhr mit einem blauen BMW die Kreisstraße RO35 in südwestlicher Richtung. Auf Höhe Aichet kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbegrenzungspfosten und einem Verkehrszeichen. Es gelang ihm, das Auto wieder abzufangen und zurück auf die Straße zu bringen, wobei auch der Gegenverkehr gefährdet wurde. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfallschaden zu kümmern.

Aufgrund des großen Engagements einer Unfallzeugin gelang es der Polizei, den Unfallflüchtigen in einer Werkstatt in der Nähe von Pfaffing zu stellen. Er hatte versucht, den Werkstattbetreiber zu einer schnellen Reparatur des Schadens zu überreden, um den Vorfall zu vertuschen. Bei der Kontrolle wurde bei dem Unfallfahrer eine deutliche Alkoholfahne festgestellt, ein Alkomatentest erbrachte ein Ergebnis von mehr als 1,5 Promille.

Der 43-Jährige wurde zur Polizeiinspektion gebracht, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. der Führerschein wurde sichergestellt. Der Mann muss nun mit einem circa einjährigen Fahrverbot und einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

Pressemeldung Polizeiinspektion Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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