Schwelbrand: 50.000 Euro Schaden

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Sechs Feuerwehren waren unter anderem mit der Drehleiter vor Ort.

Schonstett - Ein Schwelbrand, der sich in einem Wohn- und Pflegeheim ereignete, löste einen Großeinsatz bei den umliegenden Feuerwehren aus:

Einen Sachschaden in Höhe mindestens 50.000 Euro verursachte ein Schwelbrand, der am  Mittwochnachmittag, 28. November, in einem Schonstetter Wohn- und Pflegeheim für behinderte Menschen ausgebrochen war. 5 Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur ärztlichen Untersuchung, blieben aber unverletzt. Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache.

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Hoher Schaden nach Schwelbrand in Pflegeheim

Als es um kurz nach 14.00 Uhr zu einer Rauchentwicklung in dem mehrstöckigen Heim kam, wurden die umliegenden Feuerwehren aus Schonstett, Halfing, Griesstätt, Wasserburg, Bad Endorf und Vogtareuth in den Einsatz geschickt. Die Wehren stellten fest, dass im Dachgeschoss eine Art Schwelbrand unter der Zwischendecke des Dachstuhles entstanden war. Die Einsatzkräfte mussten die Zwischendecke an mehreren Stellen öffnen, um zum Löschen an die versteckten Glutnester zu gelangen.

Um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen, waren die Heimbewohner aus den darunter liegenden Stockwerken von Rettungskräften evakuiert und von Rettungsdienst- und Feuerwehrkräften versorgt worden. Keiner der Bewohner wurde verletzt.

Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte aber zumindest 50.000 Euro betragen. Möglicherweise liegt die Schadenssumme aber noch deutlich darüber. Fünf Personen, drei Arbeiter und zwei Angestellte des Heimes, kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Alle fünf blieben aber glücklicherweise unverletzt.

Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache wurden noch am Nachmittag vom Kriminaldauerdienst übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen fanden im Dachgeschoss Renovierungsarbeiten statt, bei denen wohl der Schwelbrand ausgelöst wurde. Drei Arbeiter und zwei Heimangestellte versuchten noch, selbst zu löschen. Weil das nicht mehr gelang, wurde die Feuerwehr alarmiert.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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